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Deutsche Weinmajestäten – Julia Klöckner: "Herzlichen Glückwunsch an Julia und Anna!"

Deutsche Weinmajestäten – Julia Klöckner: “Herzlichen Glückwunsch an Julia und Anna!”

Mainz. (and). 30. September 2012. Die neuen “Deutschen Wein-Majestäten” Anna Katharina Hochdörffer und Julia Bertram wurden gestern Abend gewählt und kommen beide aus Rheinland-Pfalz. “Rheinland-Pfalz als größtes weinbautreibende Bundesland war zurecht wieder erfolgreich: Gleich zwei Weinmajestäten sind gestern Abend aus unserem Bundesland gekürt worden”, freut sich die CDU Landes- und Fraktionsvorsitzende, Julia Klöckner. Sie selbst wurde vor 17 Jahren zur Deutschen Weinkönigin gewählt.

Über die neue Deutsche Weinkönigin Anna Bertram von der Ahr sagt sie: “Eine tolle junge Frau, mit so viel Fachwissen und Lebensfreude. Julia Bertram wird dem Image des deutschen Weines gut tun. Dass das kleine, aber feine Weinanbaugebiet im Norden von Rheinland-Pfalz in so kurzer Zeit wieder die oberste Weinrepräsentantin Deutschlands stellt, ist faszinierend. Ein guter Boden an der Ahr!”

Zur neuen Deutsche Weinprinzessin Anna Katharina Hochdörffer aus Pfalz: “Anna war wieder richtig stark gestern Abend. Sie ist bekannt für ihr Fachwissen und mitreißende Lebendigkeit. Die Pfälzer Winzerinnen und Winzer können stolz auf sie sein. Anna wird als Weinprinzessin ihre Kollegin Julia prima ergänzen.”

Julia Klöckner schrieb in ihren Glückwünschen an Frau Bertram und Hochdörffer, dass sie das Jahr genießen und sich trotz der vielen neuen Eindrücke im Wesen sich nicht verändern mögen. Bodenständigkeit und die feste Bindung an die, die vor der Wahl schon bei ihnen waren, sind wichtig. Denn nach dem nun bevorstehenden Jahr sind die Freundschaften und die Familien umso wichtiger. Für die bevorstehenden Aufgaben wünschte die CDU-Politikerin den beiden jungen Frauen sowie der dritten im Bunde, der Weinprinzessin Natalie Henninger, viel Erfolg, Humor und Gottes Segen.

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Methodisten und Lutheraner feiern 25 Jahre Kanzel- und Abendmahlgemeinschaft

Methodisten und Lutheraner feiern 25 Jahre Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft

Ulrich und Wenner gestalten Gottesdienst in Nürnberg

Hannover/Nürnberg. (red). 30. September 2012. Der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Bischof Gerhard Ulrich (Kiel), und die Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland (EmK), Rosemarie Wenner (Frankfurt), haben anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft einen ökumenischen Abendmahlsgottesdienst in der Nürnberger St.-Lorenz-Kirche dialogisch gestaltet.

Bischof Gerhard Ulrich verwies in seiner Predigt auf das Wort Gottes als Grundlage. Der gemeinsame kirchliche Auftrag sei es, Jesus Christus zu verkündigen. „Alles Trennende kann und darf uns nicht abhalten davon, dass wir miteinander, als ein Leib sichtbar und hörbar sind und die Stimmen erheben für Recht und Frieden und gegen alle Formen des Fundamentalismus – die wahre Gefahr der Trennung.“ Er frage sich, weshalb Lutheraner und Methodisten nicht schon eher zur Gemeinschaft zusammengefunden hätten. „Ja, wir hätten schon früher mutig voran und also aufeinander zu gehen können.“ Ökumenisch auf der Höhe der Zeit zu sein, heiße auch, damit zu rechnen, „dass der oder die andere schon etwas mehr oder eben anderes von der Wahrheit erkannt hat, die in Christus zu finden ist“.

Bischöfin Rosemarie Wenner betonte, die kirchliche Gemeinschaft gewinne sichtbaren Ausdruck, „indem wir Vielfalt schätzen, miteinander in Beziehung bleiben und so in der Liebe wachsen“. Sie freue sich, dass ihre Kirche vor 25 Jahren trotz Belastungen das Gespräch mit den Lutheranern gesucht habe. So seien offizielle theologische Gespräche vereinbart worden, „und am Ende stand die Kirchengemeinschaft“.
Die Vereinbarung zur Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft war am 29. September 1987 in der Nürnberger St. Lorenz-Kirche feierlich proklamiert worden.

Hinweis: Weitere Informationen unter http://www.velkd.de.

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OB Nimptsch: "Auf die Provokation nicht zu reagieren, war der richtige Weg"

OB Nimptsch: “Auf die Provokation nicht zu reagieren, war der richtige Weg”

Mahnwache von Pro NRW: Bonns Oberbürgermeister und Bad Godesbergs Bezirksbürgermeisterin danken der Bonner Polizei und der Bevölkerung

Bonn. 30. September 2012 (ib / red).Im Namen der Stadt Bonn hat Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch der Bonner Polizei für ihren Einsatz bei der Kundgebung von Pro NRW am Samstag (29. September) in Lannesdorf gedankt. “Der friedliche Verlauf ist der Verdienst der Polizei. Sie hat mit ihrer Präsenz gezeigt, dass Gewalt in unserer Stadt keine Chance hat. Bereits im Vorfeld hatte ich der Polizei mein volles Vertrauen ausgesprochen”, sagte der OB.

Bad Godesbergs Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann ergänzte: “Auch ich danke der Polizei, die die Lannesdorfer vor Gewalt und Vandalismus geschützt hat.” Schwolen-Flümann hob insbesondere die Besonnenheit und Gelassenheit der Bevölkerung hervor, die diese Demonstration schlichtweg nicht beachtet habe.

OB Nimptsch zollte den Bonnerinnen und Bonner ebenfalls großen Respekt. “Auf die Provokation von Pro NRW nicht zu reagieren und nicht zu Gegendemonstrationen aufzurufen, war der richtige Weg, den wir auch in Zukunft bei ähnlichen Aktionen,die das friedliche Miteinander in unserer internationalen Stadt Bonn stören wollen, gehen sollten.” Rassismus und Ausgrenzung habe jetzt und in Zukunft in der internationalen Stadt Bonn keinen Platz. Abschließend dankte der OB allen Initiativen und Kräften, wie beispielsweise dem Rat der Muslime und dem Bündnis “Bonn stellt sich quer”, die alle gemeinsam zu Besonnenheit und Zurückhaltung aufgerufen hatten.

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Bundesrat wird voraussichtlich am 29. Juni 2012 den ESM und Fiskalpakt beschließen

Bundesrat wird voraussichtlich am 29. Juni 2012 den ESM und Fiskalpakt beschließen

Seehofer ruft Sondersitzung des Bundesrates am 29. Juni 2012

Berlin. (and). 27. Juni 2012. Der Bundesrat wird voraussichtlich am 29. Juni 2012 die Gesetzes-Pakete zum Europäischen Rettungsschirm (ESM) und den Fiskalpakt beschließen. Bundesratspräsident Horst Seehofer hat für Freitag, 29. Juni 2012, eine Sondersitzung einberufen.

Gegen cirka 21 Uh, so sieht es die Planung vor, soll die Sondersitzung mit den Themen, Dauerhafter Europäischer Rettungsschirm (ESM), Fiskalpakt und Nachtragshaushalt 2012.fortgesetzt werden:
Derzeit ist geplant, dass die Länderkammer ab 11 Uhr folgende Vorhaben berät:
Besteuerung von Sportwetten, unterirdische Speicherung von Kohlendioxid durch CCS-Technologie, Regelung zur außergerichtlichen Mediation und die Kürzung der Solarstromförderung.Der Bundestag wird das Gesetzespaket zu ESM und Fiskalpakt voraussichtlich am Abend des 29. Juni 2012 beschließen.

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Indigene Textilien zum letzten Mal am 1. Juli zu bestaunen

Indigene Textilien zum letzten Mal am 1. Juli zu bestaunen

Ausstellung in der Bonner Altamerika-Sammlung öffnet parallel zum Kultur- und Begegnungsfest von 12 bis 18 Uhr.

Bonn. (red/ ib). 27. Juni 2012. Mit großem Erfolg zeigt der Verein Bonn – La Paz seit Anfang Mai in der Bonner Altamerika-Sammlung, Oxfordstraße 15, die Ausstellung “Indigene Textilien aus Bolivien: soziale und zeremonielle Bedeutung – Verlust und Plünderung von Kulturerbe”. Die letzte Möglichkeit, diese außergewöhnliche Schau zu besuchen, besteht am Sonntag, 1. Juli, parallel zum 3. Kultur- und Begegnungsfest auf Münsterplatz und Markt. Die Sammlung öffnet ihre Türen von 12 bis 18 Uhr. Sowohl um 14.30 also auch um 17 Uhr werden kostenlose einstündige Führungen angeboten.

Diese Ausstellung wird im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Bonn und La Paz angeboten und in enger Kooperation mit der Stadt Bonn, der Bonner Altamerika-Sammlung, dem Verein Bolivien-Brücke und mit Cristina Bubba von der Fundación Illa aus Bolivien.

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Geringe Wahl-Beteiligung: Bei der Landtagswahl NRW gingen nur 29 Prozent der Wahlberechtigten bis zum Mittag zur Wahl

Geringe Wahl-Beteiligung: Bei der Landtagswahl NRW gingen nur 29 Prozent der Wahlberechtigten bis zum Mittag zur Wahl

Düsseldorf. 13. Mai 2012 (and). In Nordrhein-Westfalen sind die Einwohner des Bevölkerungs-reichsten Bundesland heute zur Wahl über die neue Zusammensetzung des Landtags von Nordrhein-Westfalen aufgerufen. Aus bislang nicht näher bekannten Gründen machen die zur Wahl berechtigten Menschen von ihrem demokratischen Wahlrecht leider kaum Gebrauch. Landeswahlleiterin Helga Bock teilte am Mittag mit, dass bis 12.00 Uhr die Wahlbeteiligung in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens im Durchschnitt bei knapp 29 Prozent lag.

Die stichprobenartige Umfrage wurde durchgeführt im Kreis Düren, im Rhein-Kreis Neuss und im Kreis Gütersloh sowie in den kreisfreien Städten Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln und Mülheim an der Ruhr. Im Vergleich zur letzten Landtagswahl 2010, bei der bis um 12.00 Uhr etwa 30 Prozent zur Wahl gingen oder an der Briefwahl teilnahmen, ist die Wahlbeteiligung damit in diesen ausgewählten Bereichen geringfügig niedriger. Die landesweite Wahlbeteiligung inklusive der Briefwahlteilnahme hatte 2010 am Ende des Wahltages bei 59,3 Prozent gelegen.

Landeswahlleiterin Helga Block ruft alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger auf, an der Wahl teilzunehmen: “Mit Ihrer Stimmabgabe machen Sie von einem wesentlichen Grundrecht unserer Demokratie Gebrauch. Sie können so Einfluss auf künftige politische Entscheidungen in Nordrhein-Westfalen nehmen, die Sie persönlich, aber auch uns alle gemeinsam betreffen.“

Die Wahllokale sind noch bis 18.00 Uhr geöffnet.

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Jutta Krellmann: "Löhne müssen endlich wieder steigen!"

Jutta Krellmann: “Löhne müssen endlich wieder steigen!”

Berlin. 1. Mai 2012 (red). “Es ist höchste Zeit für eine Lohnoffensive, denn die Reallöhne steigen seit Jahren nicht! Das Angebot der Arbeitgeber im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie weist mit 2,6 Prozent für 12 Monate absolut in die falsche Richtung! Rechnet man Brutto zu Netto wird schnell klar: Dieses Angebot würde die Preissteigerung wieder auffressen”, kommentiert Jutta Krellmann, Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung, die aktuellen Zahlen vom Statistischen Bundesamt, wonach die tariflichen Monatsverdienste im Januar um durchschnittlich 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchsen, die Inflationsrate jedoch mit 2,1 Prozent darüber lag.

Jutta Krellmann erklärte weiter: “Trotz Krise macht die deutsche Wirtschaft schon wieder gute Gewinne. Damit die Beschäftigten etwas davon haben, müssen in den aktuellen Tarifkonflikten Entgelterhöhungen rausspringen, die deutlich über Preissteigerung und Inflation liegen. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts berücksichtigen diese und kommen zu dem Ergebnis, dass der letzte reale Lohnzuwachs im Juli 2010 bei mageren 0,1 Prozent lag. Es wird Zeit, dass mal wieder was in den Taschen der Beschäftigten ankommt. Deshalb fordert die IG Metall zu Recht 6,5 Prozent mehr Lohn. Auch die Beschäftigten in der Chemieindustrie, bei VW und der Telekom fordern aktuell in Tarifrunden mehr Lohn.

DIE LINKE unterstützt auch die aktuellen Tarifforderungen der IG Metall nach unbefristeter Übernahme und Mitbestimmung und Equal Pay in der Leiharbeit.”

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Blauer Brief von der ILO an die Bundesregierung zum 1. Mai

Blauer Brief von der ILO an die Bundesregierung zum 1. Mai

Berlin. 1. Mai 2012. (red). “Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat den von Bundeskanzlerin Merkel in Europa diktierten Kürzungen ein fatales Zeugnis ausgestellt. Diese Politik ist nach Meinung der ILO wenig durchdacht und hat zerstörerische Auswirkungen. Weder Wachstum noch Sparziele sind so zu erreichen. Stattdessen wächst in zwei Dritteln der europäischen Ländern seit zwei Jahren die Arbeitslosigkeit. Die ILO befindet sich bei ihrer Kritik auf einer Linie mit DIE LINKE”, kommentiert Sahra Wagenknecht die Veröffentlichung des neusten ILO- Berichts.

Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE informierte weiter: “Die ILO als Sonderorganisation der UNO sagt klipp und klar was die Voraussetzung für eine andere Politik zum Wohl der Bevölkerungsmehrheit ist: Die Stimme der Finanzwirtschaft darf nicht mehr den politischen Entscheidungsprozess bestimmen. Außerdem fordert die ILO für Deutschland nichts anderes als eine Anti-Agenda-2010 Politik: höhere Reallöhne, mehr Binnennachfrage, bessere Qualität der Beschäftigungsverhältnisse und die Eindämmung von Minijobs und Zeitarbeit. Der Bericht ist eine Ohrfeige für die Bundesregierung. Doch Einsicht ist von der Bundeskanzlerin kaum zu erwarten. Stattdessen ist weiteres Herummerkeln zu befürchten, indem der verfassungswidrige Fiskalpakt nicht etwa verhindert, sondern durch wirkungslose und symbolhafte Wachstumsmaßnahmen ein Feigenblatt erhalten soll.

DIE LINKE fordert einen sofortigen Stopp der Kürzungspolitik. Die Finanzierung der öffentlichen Haushalte muss in der Eurozone über eine öffentliche europäische Bank sichergestellt werden, die wiederum zinsgünstige Kredite bei der EZB erhält. Durch diese Maßnahme würde die Finanzierung der öffentlichen Haushalte von der Diktatur der Finanzmärkte befreit. Die Staatsschulden sind durch einen harten Schuldenschnitt und eine europaweite Vermögensabgabe für Millionäre drastisch zu senken. Die privaten Großbanken müssen vergesellschaftet und die gesamte Finanzbranche strengstens reguliert werden.”

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Lewentz verleiht erstmals den Hochschulgrad Bachelor beim Fachbereich Polizei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung

Lewentz verleiht erstmals den Hochschulgrad Bachelor beim Fachbereich Polizei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung

Mainz. 30. April 2012. (red). Innenminister Roger Lewentz hat 159 Absolventinnen und Absolventen des ersten Bachelor-Studiengangs am Fachbereich Polizei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung den neuen Hochschulgrad Bachelor verliehen und zur Polizeikommissarin/zum Polizeikommissar ernannt. „Mit dem Bachelorstudiengang Polizeidienst haben wir ein Studium konzipiert, bei dem die enge Orientierung an den beruflichen Anforderungen und eine Verzahnung von Theorie und Praxis stärker als bisher im Mittelpunkt stehen“, sagte Lewentz bei der feierlichen Auszeichnung in der Landespolizeischule am Flughafen Hahn.

Den Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Polizeidienst wurde der Hochschulgrad Bachelor of Arts (B.A.) verliehen. Rheinland-Pfalz nehme so an der bundes- und europaweiten Veränderung der Hochschullandschaft teil und werde mit der neuen Studienstruktur, dem studienbegleitenden Prüfungssystem und der Bachelorarbeit den Anforderungen der Bologna-Deklaration gerecht, so der Minister. Das Bachelorstudium ist in 13 aufeinander aufbauende Module unterschiedlicher Länge sowie dem studienbegleitenden Modul „Integratives Polizeitraining“ gegliedert.

Eine besondere Herausforderung stellte die Durchführung der erstmaligen praktischen Prüfungen in den Modulen „Handlungsfeld polizeilicher Kontrollen im täglichen Dienst“ sowie „Handlungsfeld Verkehrsunfallaufnahme“ dar. Mit dieser Prüfungsform folgt der kompetenzorientierten Modularisierung des Studiums und der Lehre auch eine Kompetenz- und stärkere Praxisorientierung im Prüfungsgeschehen.

166 Studierende (114 Männer und 52 Frauen), die im Mai 2009 zu Polizeianwärterinnen und Polizeianwärtern ernannt worden waren, sind zur mündlichen Prüfung zugelassen worden. Der Leiter des Fachbereichs Polizei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Klaus Jörg Weidmann, lobte die ersten Absolventinnen und Absolventen in neuer blauer Uniform. „Dem ersten Bachelorstudiengang bestätigen wir eine hohe Motivation, Fleiß und Kooperation. Sie sind ein Vorzeigestudiengang, an dem sich die folgenden Bachelorstudiengänge orientieren“, unterstreicht Weidmann, der auch das hohe soziale Engagement der Studierenden hervorhob. So unterstützten Sie mit Spenden in Höhe von insgesamt 8500 Euro das „Kinderhospiz Sterntaler“, die „Villa Kunterbunt“ sowie die Organisation „Nestwärme“.

Fachbereichsleiter Klaus-Jörg Weidmann sprach allen am Überleitungsprozess vom Diplomstudiengang zum Bachelorstudiengang „Polizeidienst“ Beteiligten seinen besonderen Dank aus und wünschte den jungen Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren für ihre neuen Aufgaben Mut, Zuversicht, Gesundheit, Vertrauen in das eigene Können sowie ständige Selbstreflexion des eigenen Handelns und Vorgesetzte, die se fordern und fördern.

Vor 30 Jahren begann die Ausbildung der Polizeikommissarinnen und Polizeikommissare am Fachbereich Polizei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung.

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Stadt Bonn lädt ein: Integrationskonferenz am Freitag, 11. Mai im Haus der Geschichte

Stadt Bonn lädt ein: Integrationskonferenz am Freitag, 11. Mai im Haus der Geschichte

Anmeldungen sind noch bis 4. Mai 2012 möglich

Bonn. 30. April 2012. (ib) – Die 3. Integrationskonferenz der Stadt Bonn findet am Freitag, 11. Mai, ab 16 Uhr im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland statt. Die Veranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Akteure im Bereich Integration und Migration, an Einrichtungen, Institutionen, Ämter, Verbände und Vereine und an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Bis 4. Mai kann man sich bei der Stabsstelle Integration der Stadt Bonn, Tel. 773101, E-Mail: integrationsbeauftragte@bonn.de anmelden und kostenlos teilnehmen.

Im Mittelpunkt stehen diesmal die beiden Themen “Anerkennung beruflicher Qualifikationen” und “Interkulturelle Öffnung”. Beide sind für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte wie auch für gesellschaftliche Institutionen und Akteure von sehr konkreter und aktueller Bedeutung.

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch beginnt die Konferenz mit einem Vortrag von Prof. Dr. Paul Mecheril von der Universität Oldenburg. “Niemand wird mit Migrationshintergrund geboren”, lautet der Titel seiner kritischen Standortbestimmung in der gesellschaftlichen Debatte um Integration. Dabei stellt er auch einige der typischen Begriffe und Denkmuster auf den Prüfstand.

Die Integrationskonferenz schließt diesmal mit einem kulturellen Angebot: Der Film “Wir haben vergessen zurückzukehren” von Fatih Akin beschreibt Erlebnisse und Erfahrungen der ersten Generation türkischer Einwanderer. Erfahrungen, wie sie in vielen Migrantenfamilien bis heute nachwirken.

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