Category Archives: Deutschland

Marktöffnung für Ringtaxifahrten auf der Nordschleife des Nürburgrings“

Motorsport – Lemke: „Erster Schritt zur Marktöffnung für Ringtaxifahrten auf der Nordschleife des Nürburgrings“

Mainz. (red). 26. April 2013. Die Nürburgring Betriebsgesellschaft mbH (NBG) hat sich gegenüber der Landeskartellbehörde für die Rennsaison 2013 verpflichtet, insgesamt fünf Unternehmen zu ermöglichen, so genannte Ringtaxifahrten auf der Nordschleife anzubieten. Dies teilte Wirtschaftsministerin Lemke heute in Mainz mit. Lemke: „Dies ist ein erster Schritt zur Marktöffnung für Unternehmen, die motorsportliche Dienstleistungen während der Touristenfahrzeiten auf der Nordschleife anbieten wollen.“

Die Zugangsgewährung setzt für die jeweiligen Anbieter von Ringtaxifahrten die Entrichtung einer festgelegten Lizenzgebühr an die NBG voraus. Zudem müssen die Unternehmer und ihre Fahrer bestimmte Eignungskriterien erfüllen.

Das Oberlandesgericht Koblenz hatte am 13. Dezember 2012 entschieden, dass der Betreiber der Nordschleife des Nürburgrings auf dem Markt für die Mitbenutzung dieser Rennstrecke marktbeherrschend ist. Hier gebe es während der Touristenfahrzeiten einen nicht unerheblichem wirtschaftlichen Wettbewerb zwischen Unternehmen, die sportliche Fahrzeuge an rennsportbegeisterte Kunden vermieteten und auch zusätzliche Dienstleistungen wie ein begleitetes Fahren anböten.

Bislang konnten nur zwei Unternehmen während der Touristenfahrzeiten Ringtaxifahrten anbieten. Für die Rennsaison 2013 sind es fünf. Lemke: „Mit Rücksicht auf Sicherheitsaspekte halte ich diese Beschränkung derzeit für vertretbar.“ Lemke ergänzte, dass die NBG bislang faktisch drei Lizenzen für die Saison 2013 vergeben habe.

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Menschenrechtslage in Deutschland: Bundesregierung muss Debatte in Genf ernst nehmen

Menschenrechtslage in Deutschland: Bundesregierung muss Debatte in Genf ernst nehmen

Berlin. (red). 26. April 2013. Anlässlich der Debatte über die Menschenrechtslage in Deutschland im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf erklärt Volker Beck, Sprecher für Menschenrechtspolitik und Erster Parlamentarischer Geschäftsführer:

Die Menschenrechtslage in Deutschland ist im internationalen Vergleich sehr gut. Das bestreitet niemand ernsthaft. Doch keiner ist perfekt. Deswegen ist es für alle staatlichen Institutionen nützlich, von den anderen Mitgliedern der Vereinten Nationen den Spiegel vorgehalten zu bekommen.

Die Bundesregierung muss die aufgekommene Kritik an Deutschland ernst nehmen. Insbesondere die Aufarbeitung der NSU-Morde wird in der Weltgemeinschaft mit großer Sorge betrachtet. Deutschlands Verhalten hierzu steht im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit. Die Debatte im UN-Menschenrechtsrat zeigt, dass Deutschland mehr tun muss im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit. Die fehlerhafte Aufklärung der NSU-Mordserie war kein bloßer Lapsus, sondern staatliches Versagen getragen von institutionellem Rassismus.

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, hat Deutschland in Genf gut vertreten. Seine Zusage, vor allem Themen wie die Menschenrechte von Migrantinnen und Migranten und den Schutz vor Rassismus mit zurück in die innenpolitische Debatte in Deutschland zu nehmen, ist begrüßenswert. Dabei werden wir ihn unterstützen. Denn einigen Mitgliedern der Merkel-Koalition scheint immer noch nicht klar zu sein, dass Menschenrechte auch in der Innenpolitik gewahrt werden müssen.

Es erscheint zwar surreal, wenn Staaten wie Iran und Nordkorea sich zu menschenrechtlichen Defiziten in Deutschland äußern. Doch wer einen Dialog mit diesen Staaten möchte, muss ihnen auch zuhören. Das ist ein demokratischer Grundkonsens. Wenn menschenrechtsverletzende Regime sich darauf einlassen, haben sie den ersten Schritt zur Überwindung des eigenen Terrors getan, ohne es zu merken. Die Vertreter solcher Staaten benutzen zwar die gleichen Wörter wie wir, meinen jedoch meist nicht das Gleiche, wenn sie von Menschenrechten sprechen. Doch diesen aufwändigen und manchmal quälenden Weg wollen wir gehen, um die Menschenrechtslage überall auf der Welt zu verbessern.

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Deutscher Städtetag verabschiedet „Frankfurter Erklärung“

Deutscher Städtetag verabschiedet „Frankfurter Erklärung“

Europa braucht starke Städte – Kommunen garantieren Bürgernähe – Jugendaustausch intensivieren

Frankfurt am Main. (red). 25.4.2013. Die Städte in Deutschland haben für das weitere Zusammenwachsen Europas eine Schlüsselrolle. Städte sorgen für Bürgernähe und realisieren in Partnerschaft mit der Europäischen Union und den Mitgliedsstaaten europäische und nationale Politik. Die Europäische Union kann ihre Bürgerinnen und Bürger nur erreichen, wenn sie die Kommunen als demokratische, bürgernahe Ebene einbezieht. Die deutschen Städte stehen dafür als Partner bereit. – Das hat der Deutsche Städtetag zum Abschluss seiner Hauptversammlung in Frankfurt am Main heute in einer „Frankfurter Erklärung“ deutlich gemacht.

Der neu gewählte Präsident des Deutschen Städtetages, Nürnbergs Oberbürger­meister Ulrich Maly, sagte: „Europa braucht starke Städte auf dem Weg der europäischen Integration und für die Integration der Menschen innerhalb der europäischen Staaten. Zwei Drittel der EU-Bevölkerung lebt in Städten. Keine andere Verwaltungsebene hat eine so große Nähe zur Bevölkerung, keine andere Ebene verwirklicht so viele europäische Regelungen. Deshalb müssen die Kommunen stärker als bislang auch als gleichberechtigte Partner der Euro-päischen Union mitwirken können und in die europäische Politik einbezogen werden.“ Die Städte benötigten deshalb eine Garantie ihrer klaren Rechte und Kompetenzen: Diese seien erstmals im Vertrag von Lissabon verankert worden und müssten in der Alltagsarbeit der EU-Kommission in Brüssel noch stärker beachtet werden.

Maly: „Was Europa nicht regeln muss, sollte es auch nicht anpacken, sondern den Mitgliedsstaaten und den Kommunen überlassen, die im Alltag nah bei den Menschen sind. Der Weg Europas von den Köpfen in die Herzen der Menschen geht nur über die Städte. Europa ist groß, abstrakt und weit weg. Nur wenn wir klar machen können, wie wichtig Europa für uns vor Ort ist, wird mehr Identi­fikation entstehen können.“

Städte ermöglichen Identifikation. Bürgerinnen und Bürger schaffen und gestalten die Stadt. „Wir müssen uns ernsthaft damit auseinandersetzen, wie wir zuneh­menden Vertrauensverlust und Politikverdrossenheit begegnen und die Bürgerinnen und Bürger einladen und ermutigen, sich aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfelds zu beteiligen. Hier tragen wir Kommunal­politiker eine besondere Verantwortung.“ Die Städte seien die Wiege der Demokratie und gleichzeitig das Laboratorium, um die Demokratie weiter­zuentwickeln.

Die europäische Integration und die Integration innerhalb der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten verlangt nach Einschätzung des Deutschen Städtetages verstärkt nach Möglichkeiten zum Austausch und zu Partnerschaften. Sie können das Zusammenwachsen erleichtern und sollten deshalb stärker gefördert werden. „Wer das Zusammenwachsen Europas beflügeln möchte, der muss das Miteinander der Jugend Europas fördern. Der Deutsche Städtetag schlägt vor, bestehende Jugendaustauschprogramme auf europäischer Ebene zu intensivieren. Die Mittel dafür dürfen in der kommenden Programmplanungsperiode der EU 2014 bis 2020 keinesfalls gekürzt werden. Es gilt vor allem, die Länder in den Fokus zu rücken, mit denen der Jugendaustausch noch nicht so intensiv ist. Wir regen außerdem Städtepartnerschaften mit Kommunen aus diesen Ländern an“, so Maly.

Lösungen für Armutswanderung suchen

Neben Fördermaßnahmen, die das künftige Europa gestalten helfen, sind die Städte aber auch auf eine stärkere Unterstützung bei der Lösung kommunaler Probleme mit europäischer Dimension angewiesen, beispielsweise bei der Armutswanderung und ihrer Bewältigung. „Die Auswirkungen der Armutswanderungen innerhalb Europas sind vor allem in Städten spürbar. Den davon betroffenen Städten fehlen aber die geeigneten Mittel für eine Lösung. Deshalb müssen Bund, Länder und die Europäische Union mehr Verantwortung übernehmen. Wer die Armutswanderung und ihre Folgen wirklich vermeiden will, der muss die wirtschaftliche Entwicklung in Herkunftsländern fördern, eine Angleichung der Lebensstandards der Menschen und europaweit funktionierende Sozialstrukturen unterstützen.“

Doch auch bei anderen Problemen hierzulande und mitunter schwierigen Integrationsaufgaben benötigten die Städte die Unterstützung und finanzielles Engagement von Bund und Ländern, so Maly. „Programme wie ‚Soziale Stadt’ sind unverzichtbar, um den Städten bei ihrer Integrationsarbeit und beim Ausgleich schwieriger Entwicklungsbedingungen wirksam zu helfen.“

„Kollisionen mit der kommunalen Selbstverwaltung vermeiden“

Angesichts der Sparzwänge, die sich für Bund und Länder aus der Schuldenkrise, den Vorgaben aus dem Fiskalpakt und der Schuldenbremse ergeben, gilt es außerdem die Finanzaustattung der Städte zu sichern. Nur so können die Städte ihren Aufgaben in Zukunft gerecht werden, was immer auch eine Frage der Akzeptanz in der Bevölkerung ist, betont die neue Vizepräsidentin, Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse aus Ludwigshafen: „Die Städte brauchen unbedingt auch in Zeiten der Schuldenbremse eine auskömmliche Finanzausstattung, um ihre Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen zu können. Daneben ist Konsoli-dierung nötig. Sie kann nur dann gelingen, wenn sie letztlich von der Bevöl-kerung akzeptiert und geteilt wird. Jede Sparanstrengung ist deshalb an die Frage geknüpft, welche öffentlichen Leistungen sich die Gesellschaft leisten will, und anschließend ist die Frage der Finanzierung zu klären.“

Dringlich zu schützen seien die kommunalen Leistungen der Daseinsvorsorge, die keinen unnötigen Beschränkungen durch die EU unterworfen werden dürften. Die Kommunen stellen beispielsweise einen hervorragend funktionierenden öffentlichen Nahverkehr bereit, sichern die Wasserversorgung und das Sparkassenwesen und ermöglichen allen Menschen gleichen Zugang zu Bildung sowie zu sozialen oder kulturellen Einrichtungen. Die im Vertrag von Lissabon festgeschriebene Privilegierung der kommunalen Daseinsvorsorge müsse auch im grenzüber­schreitenden Wettbewerb beachtet werden.

Nicht nur in diesem Zusammenhang, sondern auch bei der künftigen Ausge­staltung Europas verlangt der Deutsche Städtetag den Schutz der kommunalen Selbstver­waltung. Lohse: „Die Europäische Union braucht eine Art politisches Navi-gationssystem, das ihr hilft, Kollisionen mit dem Prinzip der kommu­nalen Selbstverwaltung zu vermeiden. Wenn tatsächlich die Ebene handelt, die dazu am besten geeignet ist, lässt sich Zentralismus vermeiden und Bürgernähe in der Europäischen Union fördern. Der europäischen Gesetzgebung fehlt es manchmal an Sensibilität bezüglich lokaler Strukturen. Nur wenn lokale Demokratie in der EU lebendig bleibt, wird Europa wirklich bürgernah und in Zukunft erfolgreich sein.“

Bund und Länder forderte die Vizepräsidentin auf, kommunale Anliegen wirkungsvoll gegenüber den europäischen Institutionen zu vertreten. Dazu zähle auch eine stärkere Einbindung der Kommunen durch eine stärkere Rolle für sie im Ausschuss der Regionen in Brüssel. Unter den 24 Vertretern, die Deutschland in dieses Gremium entsendet, dürften nicht länger lediglich drei Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen sein. Es liege vor allem in der Hand der Länder, den Anteil der Kommunen deutlich aufzustocken und es damit anderen europäischen Staaten gleichzutun.

Städte brauchen mehr Entlastungen und keine neuen Belastungen

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dr. Stephan Articus, sprach zum Abschluss der Hauptversammlung die Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen an und kam zu dem Schluss, dass die Finanzierung neuer und der Ausbau bestehender Aufgaben durch Bund und Länder eher einem Roulette-Spiel gleiche als einem soliden Verfahren. Dabei sei der Bund faktisch nie und die Länder nur in Einzelfällen gezwungen, die den Kommunen entstehenden Kosten zu refinanzieren. In dieser Rollenteilung komme es seit mehr als drei Jahrzehnten zu ernsthaften kommunalen Haushaltslücken und kommu­naler Überschuldung – immer häufiger und immer heftiger. „Die Städte brauchen deshalb mehr Konnexität nach dem Prinzip ´Wer bestellt, bezahlt`, mehr Entlastungen und keine neuen Belastungen.“

Articus weiter: „Die meisten überschuldeten Kommunen gibt es in Ländern, die selbst überdurchschnittlich große Haushaltsprobleme haben. Es bestehen berechtigte Zweifel, ob diese Länder selbst überhaupt in der Lage sind, die Überschuldung ihrer Kommunen zu überwinden. Die über Jahrzehnte aufge­häufte Überschuldung kann wahrscheinlich nur in der Konstellation überwunden werden, in der ihr Entstehen möglich war: in dem Beziehungs­geflecht von Kommunen, Ländern und Bund.“

Der Wortlaut der „Frankfurter Erklärung“ des Deutschen Städtetages ist als PDF zu finden unter http://www.staedtetag.de .

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Netzneutralität – Gegen das ,,Zwei-Klassen-Internet"

Netzneutralität – Gegen das ,,Zwei-Klassen-Internet”

Berlin. (red9. 25.4.2013. Zur Diskussion um neue Datentarife der Telekom und einen damit einhergehenden Verstoß gegen das Prinzip der Netzneutralität, erklären Dr. Konstantin von Notz, Sprecher für Netzpolitik und Tabea Rößner, Sprecherin für Medienpolitik:

Die jetzige Entwicklung hat sich lange abgezeichnet. Der Druck, die Netzneutralität abzuschaffen, nimmt seit Jahren zu. Auch die Diskussionen in der Enquete-Kommission ,,Internet und digitale Gesellschaft” haben noch einmal gezeigt: In diesem für unsere moderne Wissens- und Informationsgesellschaft so elementaren Bereich ist es mit Selbstverpflichtungen nicht getan. Erst vor wenigen Tagen haben über 80 europäische Verbraucher- und Bürgerrechtsorganisationen für eine gesetzliche Regelung plädiert.

In mehreren Initiativen haben wir die Merkel-Koalition aufgefordert, das Prinzip der Netzneutralität endlich gesetzlich zu sichern. Unsere Warnungen hat die schwarz-gelbe Koalition jedoch stets ignoriert. Die Bundesregierung ist mit ihrem Laissez-faire-Ansatz krachend gescheitert. Trotz vollmundiger Versprechungen haben CDU/CSU und FDP zugesehen, wie das Kind in den Brunnen gefallen ist. Ausgerechnet diejenigen, die jahrelang ganz vorne im Bremserhäuschen saßen, versuchen ihr Scheitern nun durch das Verfassen öffentlicher Briefe zu kaschieren. Das ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten.

Eine Zwangsdrosselung und Bevorzugung der eigenen Dienste ist ein massiver Eingriff in die soziale Teilhabe und ein klarer Verstoß gegen die Netzneutralität. Das Prinzip der Netzneutralität und die gleichberechtigte Übertragung von Daten waren Garant der bisherigen, demokratischen Entwicklung des Internets und sind elementar für dessen Zukunft. Die Frage, wie man die Netzneutralität sichert, ist eine der Schlüsselfragen der digitalen Gesellschaftspolitik.

Die geplante Drosselung ist ein verheerendes Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland und weiteren Netzausbau durch die Telekom, deren Haupteigner der Bund ist. Neue Angebote, die auf schnelles Internet angewiesen sind, werden im Keim erstickt. Wenn der Bedarf an Datenvolumen künstlich gedrosselt wird, sinkt außerdem auch der Druck, ein leistungsfähiges Netz auszubauen.

Wir wollen kein ,,Zwei-Klassen-Internet”, das die Daten desjenigen bevorzugt, der mehr zahlen kann. Wir fordern die Bundesregierung, unsere Vorschläge umzusetzen und endlich eine gesetzliche Regelung zur Wahrung der Netzneutralität vorzulegen.

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Boys Day – Gegen Rollenklischees und Stereotypen

Boys Day – Gegen Rollenklischees und Stereotypen

Zum morgigen Boys Day erklärt Ulrich Schneider, Sprecher für Jugendpolitik:

Berlin. 24.4.2013. (red). Der Boys Day macht klar, dass die gesellschaftliche Aufgabe der Gleichberechtigung nicht nur Mädchen, sondern alle in der Gesellschaft betrifft. Es darf nicht mehr als ein gesellschaftlicher Abstieg empfunden werden, wenn junge Männer Ausbildungen in pflegerischen und erzieherischen Berufen machen. Daher müssen diese Berufsfelder mehr anerkannt, aufgewertet und endlich fair bezahlt werden.

Wir müssen uns von veralteten Rollenklischees und starren Einteilungen zwischen Männern und Frauen verabschieden. Einrichtungen für Kinder und Jugendliche müssen schon von Anfang auf Gendersensibilität achten, in den Ausbildungen der Erzieherinnen und Erzieher muss dies verankert sein. Kinder und Jugendlichesollten die Chance erhalten, sich frei von gesellschaftlichen Erwartungszwängen zu entwickeln. Nur so können langfristig Stereotype aufgebrochen werden.

Einmal im Jahr, am Boys Day, wird ein Anfang gemacht, neue Wege in diesem Bereich zu gehen. Ziel ist es, Jungen an immer noch weiblich dominierte Berufsfelder heranzuführen und zu begeistern. Die Projekte reichen von dem Besuch von Kindertagesstätten bis hin zu Trainings in Berufs- und Lebensplanung, Rollenbilder und Sozialkompetenzen.

Auch Luxemburg, Tschechien und Österreich organisieren einen Boys Day -damit ist es ein europäisches Erfolgsprojekt.

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Ausländerrecht: Weitere Erleichterungen für Ausländer bei der Residenzpflicht

Ausländerrecht: Weitere Erleichterungen für Ausländer bei der Residenzpflicht

Potsdam. (red). 22. april 2013. Brandenburg vereinfacht in Abstimmung mit Berlin die vor knapp drei Jahren liberalisierten Regelungen zur Residenzpflicht von Asylsuchenden und geduldeten Ausländern weiter. Die zusätzlichen Erleichterungen und Klarstellungen sollen auch zu einer einheitlicheren Anwendung der Vorschriften durch die zuständigen Ausländerbehörden führen, wie Innenminister Dietmar Woidke am Sonntag in Potsdam erläuterte.

Brandenburg und Berlin hatten sich im Sommer 2010 auf die wechselseitige Erteilung einer gebührenfreien Dauererlaubnis für den Aufenthalt von Asylbewerbern und Geduldeten im jeweils anderen Land für die Dauer der Aufenthalts-gestattung oder Duldung verständigt. Die Dauererlaubnis zum Aufenthalt im Nachbarland berechtigt zum vorübergehenden Besuch, nicht aber dazu, den dauerhaften Wohnsitz dorthin zu verlagern.

Nach den jetzt in Kraft getretenen Änderungen ist in Brandenburg kein gesondertes förmliches Antragsverfahren für diese Ausweitung der Bewegungsfreiheit mehr erforderlich. In Brandenburg wird die Erweiterung des Aufenthaltsbereichs auf Berlin künftig bei der Erteilung oder Verlängerung einer Aufenthaltsgestattung oder Duldung automatisch eingetragen. Damit folgt Brandenburg dem bereits in Berlin gehandhabten Verfahren.

Ausgeschlossen von der erweiterten Bewegungsfreiheit sind Personen, die zu einer oder mehreren Jugend-, Freiheits- oder Geldstrafen von insgesamt mehr als 50 Tagessätzen verurteilt wurden oder in Drogendelikte verwickelt waren. Damit fallen leichtere Delikte nicht mehr ins Gewicht. Ebenfalls ausgeschlossen sind Personen, bei denen eine konkrete Gefahr des Missbrauchs der Erweiterung des Aufenthaltsbereichs besteht, etwa zur Begehung von Straftaten oder für verfassungsfeindliche Bestrebungen. Klargestellt wird zudem, dass Inhaber einer Duldung immer dann von der Erteilung einer Dauerverlassenserlaubnis ausgeschlossen sind, wenn sie aktuell und vorsätzlich durch ihr eigenes Verhalten eine Rückführung in ihr Heimatland verhindern.

Woidke unterstrich, Ziel Brandenburgs bleibe die vollständige Streichung der Residenzpflicht. „Wir bedauern, dass unsere Initiative zu deren Abschaffung Ende 2011 im Bundesrat gescheitert ist. Vor einem neuen Anlauf bedarf es aber zunächst neuer Mehrheiten im Bundestag oder eines parteiübergreifenden Umdenkens in der Flüchtlingspolitik.“

Von den Erleichterungen können in Brandenburg etwa 1.100 Asylbewerber und 1.700 Geduldete profitieren. Zuständig für die Erteilung der sogenannten Dauerverlassenserlaubnisse sind die Ausländerbehörden der kreisfreien Städte und Landkreise sowie der beiden Großen kreisangehörigen Städte Eisenhüttenstadt und Schwedt (Oder).

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Sieben Klein-Kinder und Eltern weiterhin in Notlage – Fernseh- und Radio Berichte

Sieben Klein-Kinder und Eltern weiterhin in Notlage – Fernseh- und Radio-Berichte

7 Kinder und Mutter in Gefahr: 3 Kinder brauchen dringend Arzt

Radio Interview via Telefon

Dorle braucht Hilfe



PLEASE HELP THE MICHAEL KRIEGER FAMILY – Seven Children In Danger – Emergency Broadcast

Notlage in Madagascar – 3 Kinder leiden bereits unter Vergiftungs-Escheinungen – Ammniak-Gast und Nickel – Partikel freigesetzt

Update: 7 Klein-Kinder und Mutter in schwerer Notlage – Familien-Vater aus Konstanz bittet DRINGEND um Hilfe



Internationaler NOTFALL ALARM – 7 Klein-Kinder und Mutter in GEFAHR – Dringend Reise von Madagascar nach Konstanz benötigt



Dorle braucht Hilfe – Version 2



Produktion, Sendeleitung und Redaktion:

oterapro. de Radio, Fernsehen, Nachrichten, Medien und Informationen, http://www.oterapro.de
Radio TV IBS Liberty, http://www.ibstelevision.org
Regionalhilfe.de, http://www.regionalhilfe.de
Produktion, Sendeleitung, Redaktion und Moderation: Andreas Klamm, Journalist, staatl. geprft. Gesundheits- und Krankenpfleger

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Sieben Kinder und Eltern weiterhin in Notlage und Gefahr – Fernseh- und Radio Berichte

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7 Kinder und Mutter in Gefahr: 3 Kinder brauchen dringend Arzt

Radio Interview via Telefon

Dorle braucht Hilfe



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Notlage in Madagascar – 3 Kinder leiden bereits unter Vergiftungs-Escheinungen – Ammniak-Gast und Nickel – Partikel freigesetzt

Update: 7 Klein-Kinder und Mutter in schwerer Notlage – Familien-Vater aus Konstanz bittet DRINGEND um Hilfe



Internationaler NOTFALL ALARM – 7 Klein-Kinder und Mutter in GEFAHR – Dringend Reise von Madagascar nach Konstanz benötigt



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Die Zeit wird knapp: Dorle braucht dringend Hilfe !

Die Zeit wird knapp: Dorle braucht Hilfe!
Bild0651
Konstanz. 2. März 2013.

Hallo! Ich bin Dorle; wenn ich durchhalte werde ich
am 13. März 2013 1 Jahr alt. Zusammen mit meinen
6 Geschwistern lebe ich auf Madagascar. Bis kurz vor
meiner Geburt hatte meine Familie ein schönes
Leben. Bis in unserer Nachbarschaft von einem
kanadischen Konzern eine Nickelgewinnungsanlage
errichtet wurde. Das hat unser Leben grundlegend
verändert. In unregelmäßigen Abständen, meist
jeden Tag, wird Ammoniak-Gas in die Luft abgelassen
und der Fluss und das Meer werden mit
giftigen Nickelpartikeln verseucht. In jedem Monat
sterben nun schon seit mehr als einem halben Jahr
viele Menschen an Vergiftungen durch Gas und
Nickel. Ich selbst habe schwerste Lungenschäden,
meine Schwester und mein Vater auch. Manchmal
wachen hier die Menschen morgens mit verklebten
Augen auf. Das tut dann weh und sie werden sie
ganz rot den ganzen Tag. Wir sind Deutsche, und
wollen/ müssen schnell nach Deutschland, bevor wir
den Gas- und Gifttod sterben. Wir lebten ein ruhiges,

fleißiges, gesundes Leben. Jetzt kommt kein Tourist mehr, niemand will vergast werden.
Es ist keine Arbeit zu finden und wir verarmen immer mehr. Mein Vater ist nach

Deutschland gereist, um für uns Hilfe zu finden und ein neues Zuhause aufzubauen.
Er macht sich große Sorgen, weil die Zahl der Toten, Behinderten und Fehlgeburten hier
um das zehnfache angestiegen ist. Hinzu kommt bei mir das ich auch von Geburt an
behindert bin. Mein linker Fuß ist viel kleiner als der
rechte. Die Ursache liegt wohl im Hüftgelenk. Vater
sagt, dass mit meinem Fuß kriegen wir schon wieder
hin, wenn wir einige Menschen finden die mir/uns
helfen. Diese Operation muss unbedingt vor meinem
ersten Geburtstag durchgeführt werden sagen die Ärzte.

Bitte helfen Sie mir und meinen Geschwistern, dass wir
so schnell wie möglich diese Hölle verlassen können.

Mein Vater hat die Stadt Konstanz gewählt weil es dort
viele hilfsbereite Menschen gibt und eine sehr gute
Klinik hat. Bitte helfen Sie mir eine vollwertige und
gesunde Konstanzerin zu werden.

Jeder Cent bringt mich dem Ziel ein wenig näher und
meine Geschwister näher an Konstanz heran.

Kontoverbindung: Postbank Berlin BLZ: 100 100 10, Konto: 0373507104,
IBAN DE 70 100 100 10 0373507104, BIC PBNKDEFF, Name: Karl Krieger (der Papa)
Bild0611
Autor, Text und Fotos: Karl Krieger
Publikation mit freundlicher Gemnehmigung

Konstanz hilft Dorle mit kto ausland-001-001

Artikel als PDF / Flyer zum Download: http://madagascarfamilycare.files.wordpress.com/2013/03/dorle_braucht_hilfe_konstanz.pdf /Dorle_braucht_Hilfe_Konstanz

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Hallo! Ich bin Dorle; wenn ich durchhalte werde ich
am 13. März 2013 1 Jahr alt. Zusammen mit meinen
6 Geschwistern lebe ich auf Madagascar. Bis kurz vor
meiner Geburt hatte meine Familie ein schönes
Leben. Bis in unserer Nachbarschaft von einem
kanadischen Konzern eine Nickelgewinnungsanlage
errichtet wurde. Das hat unser Leben grundlegend
verändert. In unregelmäßigen Abständen, meist
jeden Tag, wird Ammoniak-Gas in die Luft abgelassen
und der Fluss und das Meer werden mit
giftigen Nickelpartikeln verseucht. In jedem Monat
sterben nun schon seit mehr als einem halben Jahr
viele Menschen an Vergiftungen durch Gas und
Nickel. Ich selbst habe schwerste Lungenschäden,
meine Schwester und mein Vater auch. Manchmal
wachen hier die Menschen morgens mit verklebten
Augen auf. Das tut dann weh und sie werden sie
ganz rot den ganzen Tag. Wir sind Deutsche, und
wollen/ müssen schnell nach Deutschland, bevor wir
den Gas- und Gifttod sterben. Wir lebten ein ruhiges,

fleißiges, gesundes Leben. Jetzt kommt kein Tourist mehr, niemand will vergast werden.
Es ist keine Arbeit zu finden und wir verarmen immer mehr. Mein Vater ist nach

Deutschland gereist, um für uns Hilfe zu finden und ein neues Zuhause aufzubauen.
Er macht sich große Sorgen, weil die Zahl der Toten, Behinderten und Fehlgeburten hier
um das zehnfache angestiegen ist. Hinzu kommt bei mir das ich auch von Geburt an
behindert bin. Mein linker Fuß ist viel kleiner als der
rechte. Die Ursache liegt wohl im Hüftgelenk. Vater
sagt, dass mit meinem Fuß kriegen wir schon wieder
hin, wenn wir einige Menschen finden die mir/uns
helfen. Diese Operation muss unbedingt vor meinem
ersten Geburtstag durchgeführt werden sagen die Ärzte.

Bitte helfen Sie mir und meinen Geschwistern, dass wir
so schnell wie möglich diese Hölle verlassen können.

Mein Vater hat die Stadt Konstanz gewählt weil es dort
viele hilfsbereite Menschen gibt und eine sehr gute
Klinik hat. Bitte helfen Sie mir eine vollwertige und
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Jeder Cent bringt mich dem Ziel ein wenig näher und
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