Armut in Deutschland: 20jähriger Mann verhungert in Speyer

Warnung der BILD-Zeitung kam zu spät für den jungen Mann aus Speyer – Kein Geld mehr für eine BILD-Zeitung zu kaufen. Der Namensgeber der Gesetzgebung nach Hartz, Peter Hartz, warnte bereits am 25. März 2007: „Hartz IV ist Betrug“. In Speyer am Rhein verhungerte weniger als einen Monat später ein 20jähriger Mann. Wurde er Opfer des „Betruges“? Foto: Digisource / 3mnewswire.org

Weiteren Schaden verhindern:

Verkettung aller unglücklichen Umstände ?

Zum nicht notwendigen Hunger-Tod eines 20jährigen behinderten Menschen

Kommentar von Andreas Klamm

Speyer / Ludwigshafen. 2. Mai 2007. In den Geschehen des tragischen Todes eines 20jährigen Mannes in Speyer am Rhein, der offenbar psychische Probleme hatte und zudem lernbehindert war, kann sicher nicht den Behörden eine alleinige Schuld-Zuweisung gemacht werden.

Sicher muss die Frage kritisch geprüft werden, ob in der Vergangenheit alles unternommen wurde, um das Leben des behinderten und psychisch erkrankten jungen Mannes zu retten.

Es kommen Zweifel bei vielen Menschen, die von diesem schlimmen Ereignis hörten. Auf der einen Seite, wird dem Hilfebedürftigen vorgeworfen, er sei nicht bereit zur Kooperation gewesen, habe Termine, auch einen Arzt-Termin für eine Amts-Untersuchung bei der GfA Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Vorderpfalz-Ludwigshafen mbH nicht wahrgenommen. Vielleicht konnte der Mann die Untersuchung nicht wahrnehmen. Vielleicht gilt auch die Frage zu klären, ob ein Unternehmen in der Rechtsform einer privaten, juristischen Person in der Lage ist, Amts-Untersuchungen zu veranlassen. Wie ist die Gesetzes-Lage hierzu?

Als Vergleich zu dieser Frage könnte das Beispiel dienen, dass die Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland künftig nicht mehr durch die Bundeswehr sondern durch eine zu gründende „Gesellschaft zur Verteidigung Deutschlands mbH (GVD mbH)“ erfüllt werden könnte. Wie viele Menschen wissen, ist die Erfüllung bundeshochheitlicher Aufgaben nicht durch ein privatwirtschaftliches Unternehmen möglich. Schon die Idee, die Verteidigung Deutschland statt der Bundeswehr einem privaten Unternehmen zu übertragen klingt absurd. Ist es nicht ebenso absurd, wenn private Unternehmen in dem kritischen Wirkungskreis schwerster sozialer Nöte und Konflikte, Aufgaben von Bund und Land übernehmen? Weshalb sollte dies bei der Umsetzung des Bundessozialhilfegesetzes (BSHG) anders sein?

Stellen sie sich das Schreckensszenario vor, statt der Polizei wird künftig für die Verkehrsüberwachung die Gesellschaft für Strassensicherheit Traffic Control mbH (GfS) zuständig werden. Rein zufällig betreibt diese Gesellschaft ein Tochter-Unternehmen, welches „günstige“ Parkplätze in Parkhäusern anbietet. Sie ahnen nicht, wieviele „sogenannte Verkehrsverstösse“ dann möglich wären, um möglichst viele Menschen zu zwingen, Kunde in diesen Parkhäusern zu werden. Mit anderen Worten, der Schutz vor Missbrauch ist nicht garantiert und eine Privatisierung in allen Bereichen oder die Vergabe von Aufgaben und Zuständigkeiten der Länder und des Bundes an privatwirtschaftlich orientierte Unternehmen ist keineswegs immer sinnvoll.

Dies insbesondere deshalb weil private Unternehmen immer dazu bestrebt sind, Gewinne zu erwirtschaften und die soziale Kompetenz und Verantwortung in der gesellschaftlichen Gesamtverantwortung aller Menschen in Deutschland nicht im Vordergrund steht. Wie und wo um alles in der Welt, soll es möglich sein, bei Menschen, die arbeitslos, krank, zu jung, zu alt und behindert sind, Gewinne zu erwirtschaften, die den künstlich nach oben getriebenen Leistungskriterien nicht mehr gerecht werden können, weil diese Menschen in Not ohnehin bereits mit der Bewältigung der Aufgaben des alltäglichen Lebens teilweise, meist durch äußere Umstände, überfordert sind? Das lässt die Befürchtung von „Total Enslavement“, das meint der Versklavung von Menschen, wachsen. Sklavenarbeit ist nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen weltweit verboten, ebenso auch im Grundgesetz.

Zweifel kommen auch an der Gewissheit auf, dass dem Mann auch wahrlich mit allen Mitteln geholfen wurde. Üblicherweise werden Amts-Untersuchungen nicht ohne einen erheblichen Verdacht veranlasst, dass eine Untersuchung aufgrund einer Krankheit notwendig wird. Auf der anderen Seite, kennen wir alle die offiziellen Verlautbarungen, dass man von der Krankheit des Mannes nichts gewußt habe. Das ist ein deutlich erkennbarer Widerspruch.

Es ist tragisch und schlimm, dass ein junger Mensch, in einem der reichsten Länder dieser Welt verhungerte. Ohne Zweifel wäre dies nicht notwendig gewesen. Es ist zu anzunehmen und zu befürchten, dass es zu einer Verkettung einer Vielzahl von „unglücklichen“ Umständen kam.

Bestürzend sind allerdings auch die heftigen Reaktionen zu den Bericht-Erstattungen zahlreicher Medien. Weder die Mutter noch der kranke 20-Jährige waren in der Lage, sich angemessen selbst zu helfen.

Wie hätte dies auch funktionieren sollen? Die Leistungen der beiden Menschen wurden auf NULL gestrichen. Dies ergibt eine weitere Frage: Wie ist es möglich, dass kranken und einem langjährig bekannten Mann mit Lernbehinderung und Behinderung alle staatlichen Hilfe-Leistungen auf „NULL“ reduziert werden?

Über Jahre hinweg wurden die Menschen in Deutschland dazu „ausgebildelt, dass in einer Leistungs-orientierten Gesellschaft nur das Starke und Gesunde überlebt“. Dieser Zustand wird als die „Ellenbogen-Gesellschaft“ in Deutschland beschrieben und führt dazu, dass jeder Mensch jeden Menschen nach seinen Möglichkeiten unterdrückt oder „aus dem Weg räumt“.

Das führt zur direkten Frage der Euthnasie, wie diese 1933 bis 1945 stattgefunden hat. In dieser Zeit wurden zu junge, zu alte Menschen, das meint Rentner, kranke, chronisch kranke und behinderte Menschen zum „lebensunwerten Leben“ erklärt. Die Tötung dieser Menschen war unter der Terror-Diktatur durch Gesetze legitimiert. Sollten jetzt einige Leser wahrlich befürworten, dass alt bekannte Traditionen in Deutschland dieser Art wieder praktiziert werden, dann sei genau diesem Personenkreis die Warnung ausgesprochen, dass es etwa durch Erkrankung (Herz-Infarkt, Apoplex – Schlaganfall -, Hausunfall, Unfall im Straßenverkehr, Attentate) weniger als eine Minute dauert, Teil der Gruppe „lebensunwerten Lebens“ zu werden und damit auch die heutigen Befürworter solcher Schreckens-Entwicklungen „entsorgt“ werden könnten.

Solche wiederauflammenden Entwicklungen und Greueltaten dürfen in Deutschland nicht wieder zur Tagesordnung werden. Nicht der Mensch entscheidet über andere Menschen, „wer lebenswert und wer nicht lebenswert ist“. Vor Gott sind alle Menschen gleich, ungeachtet von Armut und Reichtum. Vor Gott, dem Schöpfer aller Menschen, gibt es kein Ansehen der Person. Genau genommen macht es keinen Unterschied vor Gott, nach Überlieferung im Neuen Testament in der Bibel, ob ein Mensch, Hartz4-Empfänger, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland oder Milliardär ist. Wir Menschen wissen sehr wohl, dass natürlich Menschen, die mit Reichtum in dieser Welt ausgestattet sind, wesentlich mehr Möglichkeiten rein finanziell betrachtet, haben, als Menschen, die den täglichen Kampf um Nahrung und das nackte Überleben führen müssen, weil wir als Gesellschaft, das schließt den Autor des Beitrages ein, versagen, um Menschen in schwerster Not zu helfen.

Reichtum verpflichtet und ist eine hohe Verantwortung, denn Reichtum ist meist nicht ohne das Mitwirken von armen Menschen, Angestellten und Arbeitern, entstanden. Daher ist eine Forderung der Teilhabe an einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung, so diese denn stattfindet, sehr wohl berechtigt und verständlich.Die Beteiligung von Angestellten und Arbeitern, die mit ihrer Arbeit den Erfolg eines Unternehmens erst möglich machen, genau eben an diesem Erfolg ist gerecht.

Die komplette Streichung der Leistungen zur sozialen Hilfe für einen behinderten jungen Menschen und eine Frau in Not ist schwer zu verstehen. Wenn die staatlichen Hilfen gekürzt und gestrichen werden, den Behörden und der Firma Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Vorderpfalz-Ludwigshafen mbH sehr wohl bekannt ist, dass die Familie sich in Not befindet, dann führte, dies wie bei der Kundgebung und Mahnwache in Ludwigshafen zum Tod von Sascha K. sehr wohl zur berechtigten Frage: Wie passt dies zum vor rund drei Wochen unterzeichneten internationalen Abkommen der Vereinten Nationen zum Schutz der Menschenrechte für behinderte Menschen, welches auch von Deutschland unterzeichnet wurde? Darauf fehlen die Antworten und auch dem Autor die Worte.

Jedem ist bekannt, wer kein Geld hat, kann Nichts kaufen.

Jeden ist bekannt wer kein Geld hat und kein Geld erhält, gleich durch wen auch immer, kann leider auch keine Lebensmittel kaufen.

Damit müssen sich nicht nur die Vertreter der Behörden sondern alle Menschen in der Region, den Autor dieses Beitrages eingeschlossen, die Frage stellen lassen, wie wir es zulassen konnten, dass ein 20jähriger Mensch verhungert ist und seine 48jährige Mutter sich in der Gefahr befindet an den Folgen von Unter- und Mangelernährung ernsthaften Schaden zu erleiden.

Viele Menschen werden ihre eigene Hilfslosigkeit möglicherweise erst dann erkennen, wenn diese sich selbst in einer Notlage befinden. Doch dann kann es zu spät sein. Der Jammer wird groß sein. Doch was geschieht, wenn dann auch kein anderer Mensch die Hilfe-Schreie hört? Den jungen Teenager, gleich ob krank oder gesund, kann keine Macht von dieser Welt wieder lebendig machen. Der 20-Jährige ist tot.

Als gläubiger Mensch, glaube ich, dass wir eines Tages vor GOTT, dem Schöpfer aller Dinge, Rechenschaft für unser Handeln oder auch für das Nichthandeln, etwa der unterlassenen Hilfeleistung, geben müssen. Vor GOTT gibt es keine Geheimnisse, da er bekanntlich die Herzen der Menschen ansieht.

Sind unsere Herzen schon so sehr verdorben, dass uns der nicht notwendige und schlimme Tod eines jungen Menschen ganz und gar gleichgültig ist, solange es ja nicht „uns“ selbst betrifft?

Bleibt zu hoffen, dass sich bei einigen Menschen noch etwas im Herzen rührt, das mobilisiert, weitere schlimme Ereignisse zu verhindern und gegen die soziale Kälte sich zu engagieren.

In all dem Durcheinander und der schwer überschaubaren Situation sollten wir nicht vergessen: Es gibt weitere viele Menschen in Not, deren nicht notwendiger Tod, wir alle in der gesellschaftlichen Verantwortung, nicht zulassen dürfen. Es gilt an allen Fronten gegen die stetig so beklemmende und wachsende soziale Kälte zu wirken. Das geht mit Verständnis, mit Fürsorge, Hilfsbereitschaft und Liebe.

Nicht vergessen, sollten wir, dass nicht nur ein Mensch zu schwersten Schaden kam. Auch die 48-jährige Mutter leidet immer noch an den Folgen von Unterernährung und schweren Mangelerscheinungen.

Zudem gibt es in der Region weitere ernste Probleme. Wie ist es zu erklären, dass eine Mutter und ihr Baby, Nicola, vier Monate, kein Geld erhalten und beide nicht krankenversichert sind? Jedem Menschen ist klar, wer nicht krankenversichert ist, kann auch keine ärztliche Hilfe und Versorgung in Deutschland erhalten. Die Mutter und ihr Kind sind arm.

Mehr Informationen zu diesem Thema bei www.ifnd734news.org/nothilfe-baby . Die Medien berichten seit Dezember 2006, mehr als vier Monate zu diesem Thema. Bis jetzt konnte der Frau und dem Baby nicht geholfen werden. Sollten die Mutter und das Baby verhungern, kann die angebliche Ausrede von Behörden und Menschen in der Region „wir haben nichts gewußt“ nicht helfen, da es mehrere Dutzend Menschen gibt, denen die Beweise vorliegen, dass die Behörden, sowohl schriftlich, persönlich als auch über den Weg der Medien über die Notlage einer jungen Familie aus Ludwigshafen am Rhein informiert und um Hilfe gebeten wurden.

Enttäuscht bin ich als Mitglied in der evangelischen Kirche über das Verhalten von „sogenannten Christen und Kirche“. Ist es nicht möglich an einem einzigen Sonntag, in allen Kirchen in der Pfalz und Kurzpfalz für die junge Familie in Ludwigshafen am Rhein im „Klingel-Beutel“ zu sammeln, damit dem verunfallten Vater, Mutter und Kind geholfen werden kann, die geradezu lächerlich erscheinenen Mietschulden in Höhe von 1.900 Euro zu bezahlen und einen Arzt-Besuch auf Privat-Rechnung zu ermöglichen?

Wird Gott uns allen eines Tages vorwerfen müssen, Gesellschaft, Kirche, Staat und die Menschen in der Region haben versagt und standen der schweren Not einer jungen Familie aus Speyer und Ludwigshafen am Rhein wissentlich mit Gleichgültigkeit gegenüber?

Vielleicht sollte, jeder nach seinen Möglichkeiten, versuchen dieser Frau aus Speyer und der jungen Familie aus Ludwigshafen am Rhein zu helfen. Damit ihr das schlimme Ende ihres Sohnes erspart bleibt. Die Zeit ist knapp, um weitere Katastrophen zu verhindern.

Wut und Trauer der Menschen nach qualvollen Hungertod eines Mannes

Armut in Deutschland:

20jähriger Mann verhungert in Speyer

Schwere Mangelerscheinungen: Mutter des Todes-Opfers im Krankenhaus

Junger Mann stirbt qualvollen Hungertod

von Andreas Klamm, Nachrichten-Korrespondent

Speyer / Ludwigshafen am Rhein. 18. April 2007 / Politik/ Gesundheit / Soziales/ Kommentar/ In Speyer am Rhein gibt es das erste offizielle Todes-Opfer durch Armut infolge von Arbeitslosigkeit in Deutschland. Dies geht aus einem Bericht des Forums „www.alg2-hartz4.de “ und zahlreicher weiterer internationaler Medien hervor. Der 20jährige Mann ohne Arbeit ist regelrecht verhungert vor den Augen seiner ebenso hungerleidenden Mutter. Das ergab eine Obduktion.

Unterdessen wies, dem Bericht zufolge, die zuständige Arbeitsagentur und die Stadt Speyer am Rhein die Verantwortung für die schrecklichen Ereignisse in der Vorderpfalz zurück.

Die Mutter des 20jährigen Todesopfer,eine 48jährige Frau, befindet sich auch in sehr kritischem Zustand. Verschiedenen Berichten und Quellen zufolge, befindet diese sich in einem sehr schlechten Gesundheitszustand und musste in ein Krankenhaus mit schweren Mangel-Erscheinungen gebracht werden.

Dem sozialen Dienst hätten keine Hinweise auf den schlechten Gesundheitszustand des Mannes vorgelegen. Seit Monaten habe der arbeitlose junge Mann wegen schwerster Armut offensichtlich keine ausreichende Nahrung zu sich nehmen können, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft bereits am Dienstag mit. Die Polizei fand den jungen Mann am Sonntagabend tot in seiner Wohnung. Ein Obduktion des stark abgemagerten 20jährigen führte zum Ergebnis Tod durch Herz- und Kreislaufversagen.

Vor der Einführung des Arbeitslosengeldes II (Hartz 4), habe der junge Arbeitslose, Sozialhilfe von der Stadt erhalten. Seit dem sei er von der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Vorderpfalz-Ludwigshafen mbH (GfA) betreut worden, erklärte ein Sprecher der Stadt Speyer am Rhein.

Ein Sprecher der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Vorderpfalz-Ludwigshafen mbH wies die Verantwortung für den Hungertod des jungen Mannes zurück. Im September habe es bei einem Besuch des Mannes in der Behörde keine Anzeichen dafür gegeben, dass er krank war. Laut Polizeiangaben habe der 20jährige Mann medizinische Untersuchungen und Arbeitsangebote ausgeschlagen. Daher habe er kein Geld für Lebensmittel erhalten.

Die 48jährige Mutter habe ausgesagt, die Familie habe aus Geldmangel keine Lebensmittel mehr kaufen können. Sprecher caritativer Organisationen wiesen darauf hin, dass es für Menschen ohne Finanzmittel kostenlose Mahlzeiten gebe. Kirchen und Organiationen wie die „Speyerer Tafel“ würden Menschen ohne Geld kostenfrei eine Mahlzeit im Rahmen von Armen-Speisungen anbieten.

Die Polizei teilte mit, dass der Mann bereits mehrere Tage tot war zum Zeitpunkt des Auffindes. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis sei der stark abgemagerte 20jährige vermutlich bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gestorben, teilte eine Polizeisprecherin mit.

Unterdessen beklagte der Herausgeber und Redaktionsleiter der Nachrichtenagentur 3mnewswire.org ( www.3mnewswire.org ) das Verhalten der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Vorderpfalz-Ludwigshafen am Rhein mbH (GfA) gegenüber Journalisten und der Presse. Seit Wochen besteht eine Interview-Anfrage zu weiteren sozialen und wichtigen Themen. Die Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration verweigert seit Wochen der internationalen Nachrichtenagentur und einem international registrierten Journalisten jegliche Auskünfte, Informationen und ein Interview. Das lasse mehr an die Verhaltensweise und Anzeichen einer Diktatur statt einer aktiven Demokratie denken und dies macht bedenklich, ergänzte der Redaktionsleiter der internationalen Nachrichtenagentur.

Der stellvertretende Geschäftsführer der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Ludwigshafen-Vorderpfalz mbh (GfA), Hans Grohe, erklärte, die GfA sei davon ausgegangen, dass der 20jährige Mann „andersweitig Geld bekomme“.

Speyerer Bürgermeister Hanspeter Brohm tief betroffen

Bürgermeister Hanspeter Brohm erklärte: „Ich bin zutiefst betroffen, dass in unserer kleinen Stadt ein junger Mann verhungert ist.“

Hungertote in Deutschland

„Hartz 4-Betrug“ fordert Todes-Opfer

Warnung der BILD-Zeitung kam zu spät für den jungen Mann aus Speyer – Kein Geld mehr für eine BILD-Zeitung zu kaufen

20jähriger Mann hätte gerettet werden können

Der nicht notwendige Tod des 20jährigen jungen Mannes wird jetzt offiziell als „erster Toter der Folgen von Armut und der Gesetzgebung von Hartz 4“ in Deutschland anerkannt. Die Betonung muss auf den ersten „offiziellen Toten durch Armut und Hartz 4“ liegen. Das führt zur berechtigten Annahme, dass es in Deutschland auch inoffizielle Todes-Opfer infolge von Armut und Hartz 4 gibt. Dabei handelt es sich leider nicht nur um eine Vermutung, sondern um beweisbare Fakten und Tatsachen: Der 20jährige junge Speyerer Bürger ist nicht das erste Todesopfer der Folgen schwerster Armut und des „Hartz4-Betruges“.

„Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen gewährleistet sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.

Artikel 25, Menschenrechte, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Bereits am 25. März 2007 warnten mutige, couragierte und engagierte Kollegen der BILD-Zeitung, bis zu 50 Millionen Leser täglich, aufgrund von Informationen durch den Namensgeber der Gesetzgebung des Gesetze nach Hartz 1 bis 4, Peter Hartz, dass es sich bei der Gesetzunggebung nach Hartz 4 um Betrug handelt.

So wörtlich berichteten die Kollegen der BILD-Zeitung, „Hartz 4 ist Betrug !„. Die Ausrede vieler Menschen, „davon haben wir nichts gewusst“, wie in den Jahren 1933 bis 1945, funktioniert definitiv nicht. Eine solche Aussage würde wohl kaum beim internationalen Volksgerichtshof noch beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strasbourg zugelassen werden können. Richtig ist vielmehr, dass Millionen von Menschen in der BILD-Zeitung öffentlich darüber informiert wurden, dass es sich bei der Gesetzgebung „Hartz um Betrug“ handeln soll. Politische Entscheidungsträger in der Region hätte handeln und das Leben des jungen Mannes retten können.

Wer als Bürger und Bürgerin in Deutschland darüber öffentlich in einer der größten Tages-Zeitung in Deutschland informiert wird, dass es sich bei „Hartz 4 um Betrug“ handelt, von diesem Bürger kann wohl kaum erwartet werden, sich an einem Betrug zu beteiligen, gleich durch wen auch immer ein solcher Betrug organisiert wurde und wird.

Bereits am 25. März schrieb mein Journalisten-Kollege, Helmut Böger, in BILD in seinem Bericht: „Weil die Politik nicht so konnte, wie Peter Hartz es wollte, sei er heute „zum Buhmann der Nation geworden.“ Am meisten ärgert sich Hartz über Hartz IV. Die Regelung, dass ein Arbeitsloser nur noch zwölf Monate lang das am bisherigen Einkommen bemessene Arbeitslosengeld erhält, ist für Hartz „ein großer Fehler, ein Betrug, wenn Sie es so wollen, an denen, die jahrelang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben.“

Das vermeintliche Argument, gleich durch wen auch immer man habe von diesem „Betrug nichts wissen können“, ist kein Argument. Vielmehr wurde es mit der Veröffentlichung in Deutschland und in der Welt bekannt, dass „Hartz 4 nicht nur umstritten ist“, sondern möglicherweise viel schlimmer als nur umstritten ist.

Wenn mit dem Tod des 20jährigen Mannes sich jetzt nicht schnell etwas ändert, wird es wohl bald zur Tagesordnung zählen, dass die Menschen, Berichte über den Tod durch Hunger, Armut und Not von jungen Männern mit 20 Jahren, Frauen und Kindern in der Zeitung lesen, im Radio hören und im Fernsehen sehen werden, solange, bis die Zuschauer, selbst Opfer von schwerster Not und Armut werden, die nicht sein müssen.

Dokumentation 2007
3mnewswire.org

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