Luft- und Raumfahrt: „Die Vernetzung von Start-ups und der etablierten Wirtschaft bietet Chancen für beide Seiten!“

Britgitte Zypries zur zweiten StartUp Night!

 

Berlin. 21. Februar 2017. (mediap). Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries, eröffnet heute Abend die zweite StartUp Night! Luft- und Raumfahrt im Bundeswirtschaftsministerium. Diese Netzwerkveranstaltung bringt Unternehmen der Luft- und Raumfahrtbranche mit Start-ups zusammen.

 

Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Die Luft- und Raumfahrt ist eine Schlüsselbranche für den Technologiestandort Deutschland. Sie trifft heute auf innovative Start-ups, deren Gründerinnen und Gründer mit neuen Ideen überraschen und überzeugen. Diese Vernetzung von Start-ups und etablierter Wirtschaft bietet große Chancen für beide Seiten!“

 

Die StartUp Night! Luft- und Raumfahrt bietet jungen Unternehmen die Gelegenheit sich mit Präsentationen und in der begleitenden Ausstellung Industrieunternehmen, Branchenverbänden und Förderinstitutionen vorzustellen. Zugleich können die etablierten Firmen der Branche innovative Start-ups als potentielle Kooperationspartner kennenlernen. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich auch an Unternehmen aus anderen Branchen, die ihre Lösungen in der Luft- und Raumfahrt einbringen wollen.

 

Die StartUp Night! Luft- und Raumfahrt wird vom Bundeswirtschaftsministerium in Kooperation mit den Branchenverbänden BDLI und Bitkom und den Dronemasters ausgerichtet. Die erste BMWi-StartUp Night fand am 3. November 2015 statt.

20. Februar 2017 – Welttag der Sozialen Gerechtigkeit

Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“ will soziale 

Gerechtigkeit zum Wahlkampfthema machen

Berlin, 19.02.2017. In einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bündnisses „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“ vom 19. Februar 2017, teilt das Bündnis mit, den Welttag der Sozialen Gerichtigkeit zum Wahlkampf-Thema machen zu wollen.

Eine steuerpolitische Kehrtwende zur Finanzierung von mehr sozialer Sicherheit und notwendigen Investitionen in das Gemeinwesen fordert das Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle“ anlässlich des Welttags der Sozialen Gerechtigkeit am kommenden Montag.

„Es ist Zeit für soziale Gerechtigkeit“, sagt der ver.di Vorsitzende Frank Bsirske. „Dafür brauchen wir eine Kehrtwende in der Steuerpolitik, die den Reichtum im Lande so umverteilt, dass die Beschäftigten davon mehr profitieren und einen Kurswechsel in der Rentenpolitik, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Würde von ihrer Rente leben können“, so Bsirske. Gerade im Wahljahr 2017 sei es
wichtig, die Politik dafür in die Pflicht zu nehmen.

„Unser Bündnis wird dafür sorgen, dass sich alle Parteien in diesem Wahlkampf zum Thema Vermögens-, Erbschafts- und Einkommensteuer verhalten müssen. Ein guter Sozialstaat braucht zwingend eine solidarische und nachhaltige Finanzierung. Davon sind wir in Deutschland weit entfernt“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführerdes Paritätischen Gesamtverbandes.

„Die starken sozialen Ungleichheiten in Deutschland zeigen sich in den vielen Kommunen, welche von Haushaltsproblemen und zunehmender öffentlicher Armut geprägt sind. Diese unhaltbare Situation lässt sich effektiv nur durch eine gerechte Umverteilungspolitik von ganz oben nach unten bekämpfen, denn Geld ist genug da – es muss nur gerechter verteilt werden!“, so Ingo Meyer, vom Netzwerk Umverteilen in Nordrhein-Westfalen.

Seit dem Auftakt im Januar 2017 haben sich inzwischen über 30 bundesweit aktive Organisationen und Initiativen dem Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“ angeschlossen. Soziale Gerechtigkeit zum zentralen Thema im Bundestagswahljahr 2017 zu machen, ist das erklärte gemeinsame Ziel. Das Bündnis setzt auf die Bündelung der individuellen Stärken und Aktivitäten der beteiligten Organisationen: Umverteilung für mehr soziale Gerechtigkeit wird beispielsweise auch ein Schwerpunkt des diesjährigen Armutskongresses sein, der auf Initiative des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, des DGB und der Nationalen Armutskonferenz am 27. und 28. Juni in Berlin stattfindet. Wie
internationale Steuergerechtigkeit zum Abbau sozialer Ungleichheit beitragen kann, verdeutlicht eine aktuelle Kampagne von Oxfam. Weitere Kampagnen und Veranstaltungen der einzelnen Bündnispartner zum Thema sind in Planung.

Über die Bündnisplattform unter www.reichtum-umverteilen.de

Reichtum umverteilen – www.reichtum-umverteilen.de

www.reichtum-umverteilen.de

Aufruf: Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle! Wir können ein besseres und gerechtes Land für alle schaffen, die hier leben. In Deutschland gibt es so …


unterstreichen die Bündnispartner den inneren Zusammenhang ihrer Kampagnen und Aktionen in diesem Wahljahr. Ein gemeinsamer Veranstaltungskalender, eine Sammlung von relevanten Fachinformationen sowie ein Blog bündeln die Expertise. Geplant sind gemeinsame Presse- und Lobbyaktivitäten und unter anderem die
Veröffentlichung eines Comics. Zudem will das Bündnis offensiv den Kontakt mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl suchen, um für seine Forderungen zu werben.

Auch lokal und regional gründen sich immer mehr Umverteilen-Bündnisse. Bereits am 6. April wird ein NRW-weites Bündnis eine Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf durchführen. Für Samstag, den 6. Mai, werden im Rahmen eines dezentralen Aktionstages in verschiedenen Städten Aktionen und Veranstaltungen stattfinden.

Mehr Informationen: www.reichtum-umverteilen.de

Reichtum umverteilen – www.reichtum-umverteilen.de

www.reichtum-umverteilen.de

Aufruf: Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle! Wir können ein besseres und gerechtes Land für alle schaffen, die hier leben. In Deutschland gibt es so …

 

 

Zum Trägerkreis des Bündnisses gehören:
Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. (AABF) – attac – AWO
Bundesverband – Bundesjugendwerk der AWO – Bundesverband NEMO
Netzwerke von Migrantenorganisationen – Bundesvereinigung
Soziokultureller Zentren e.V. – Der Paritätische Gesamtverband –
Deutscher Kinderschutzbund (DKSB) – Deutscher Mieterbund (DMB) – DIDF
– Die Tafeln Bundesverband – Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale
Menschenrechte und Partizipation – FÖS – Forum Ökologisch-Soziale
Marktwirtschaft – Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) – Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft (GEW) – Institut Solidarische Moderne –
Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) – Kirchlicher Dienst in der
Arbeitswelt (KDA) – Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher
Arbeitslosengruppen – Nationale Armutskonferenz (nak) – NaturFreunde
Deutschlands – Netzwerk Steuergerechtigkeit – OWUS Dachverband e.V. –
OXFAM Deutschland – SoVD Sozialverband Deutschland – Sozialistische
Jugend Deutschlands – Die Falken – ver.di – Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft – Volkssolidarität Bundesverband – Weed –
Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung

Frieden und Verständigung mit Russland ist möglich

Warum sollte Frieden und Verständigung mit Russland nicht möglich sein? 

Berlin. 20. Februar 2017. Wenn möglichst viele Menschen sich engagieren und für Freundschaft, Frieden und Verständigung für Russland und mit den U.S.A. sich engagieren, dann kann eine Hoffnung für Frieden und Sicherheit auch für die Menschen in Deutschland und Europa begründet sein. 

Heute können wir sicher noch nicht wissen, ob ein Engagement für Freundschaft, Frieden und Verständigung von Menschen in Deutschland Erfolg haben wird. Das Grundgesetz bietet die Grundlage und die Chance sich für Freundschaft, Frieden und Verständigung zu engagieren, da laut Grundgesetz immerhin die Menschen und auch die Bundesregierung für Frieden in Deutschland, Europa und in der Welt engagiert sein sollten. 

Ein Engagement für Frieden steht ohne Zweifel den Interessen der Waffen-Lobby und der Waffenhändler entgegen. 

Dennoch ist die Unterlassung eines Engagements für Frieden keine Alternative. Denn Atomkrieg zwischen Supermächten kann keine Alternative sein zu einem offenen, freien und ehrlichen Engagement für Frieden, Freiheit, Freundschaft, Verständigung und Gerechtigkeit, – nicht nur in Deutschland, sondern in Deutschland und in der Welt. 

Wer Menschen, Tieren, Natur und Umwelt etwas Gutes will, wird sich für Frieden, Freiheit, Freundschaft und Verständigung engagieren. Andreas Klamm

Die besten Bücher des Frühjahrs: Das „Gemischte Doppel“ stellt Neuerscheinungen vor

Hamburg. 20. Februar 2017. (mediap). Vier Wochen vor dem Beginn der Leipziger Buchmesse läuten die NDR Kultur Literaturexpertin Annemarie Stoltenberg und der Chef des Hamburger Literaturhauses Rainer Moritz schon einmal den Bücherfrühling ein. Am Dienstag, 21. Februar 2017, von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr stellen sie im Gespräch mit Raliza Nikolov auf NDR Kultur Neuerscheinungen vor – u. a. den vieldiskutierten Roman "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara und den zweiten Band der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante "Die Geschichte eines Namens".

Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz haben außerdem die neuen Bücher von Julian Barnes, Zsuzsa Bánk und Literaturnobelpreisträger Le Clezio im Gepäck. Natürlich werfen unsere Literaturexperten auch einen Blick auf die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse. Mit "Sie kam aus Mariupol" der Autorin Natascha Wodin stellt das "Gemischte Doppel" einen der Nominierten in der Sparte Belletristik genauer vor. Außerdem geht es um "Dinge, die vom Himmel fallen" und sagenhafte Naturdenkmale der Metropolregion Hamburg.

In jeder Stunde können Hörerinnen und Hörer ein attraktives Buchpaket gewinnen. NDR Kultur wiederholt die Sendung mit dem "Gemischten Doppel" am Sonntag, 26. Februar, in der Reihe "Sonntagsstudio" ab 20.00 Uhr.

Alle Bücher, die besprochen werden, und ein literarisches Quiz gibt es ab sofort im Internet unter NDR.de/ndrkultur. Auch im Netz gibt es ein wertvolles Buchpaket zu gewinnen.

NDR „Landpartie“-Fest mit Heike Götz am 20. und 21. Mai in Celle

Hamburg. 20. Februar 2017 (mediap). Zum 15. "Landpartie"-Fest lädt der NDR nach Celle ein. Am 20. und 21. Mai sind im historischem Zentrum der niedersächsischen Stadt "Landpartie"-Moderatorin Heike Götz, zahlreiche Ausstellerinnen und Aussteller aus dem ganzen Sendegebiet und viele NDR Kolleginnen und Kollegen zu Gast und freuen sich auf Besucherinnen und Besucher.

 

Im NDR Fernsehen gibt es aus Celle, das in diesem Jahr 725. Jubiläum feiert, so viel Live-Berichterstattung wie noch bei keinem anderen "Landpartie"-Fest: Neben der Sendung "DAS!", die am 20. Mai um 18.45 Uhr von der NDR Bühne in Celle kommt, melden sich am Sonntag, 21. Mai, Hinnerk Baumgarten mit "Echt was los!" um 15.45 Uhr und um 16.30 Uhr TV-Koch Rainer Sass und Bettina Tietjen mit dem "DAS! Kochstudio" aus der Stadt. Zudem ist auf NDR 1 Niedersachsen die Sendung "Stars am Sonntag" am 21. Mai um 14.05 Uhr direkt vom "Landpartie"-Fest zu hören. 

Im Mittelpunkt des Geschehens in Celle steht Heike Götz, die gemeinsam mit Yared Dibaba sowie Lars Cohrs und Sabine Steuernagel auf der Bühne und der Aktionswiese durch ein vielfältiges Programm führen wird. Auch NDR Moderatoren wie Tim Berendonk ("plietsch."), Vera Cordes ("Visite"), Michael Thürnau ("Bingo! – Die Umweltlotterie") und Julia Westlake ("Kulturjournal") haben ihr Kommen angekündigt. Zudem sind mehr als 100 Aussteller beim "Landpartie"-Fest dabei: Norddeutsche Originale präsentieren ihr Handwerk und zeigen, wie traditionelle und innovative Produkte entstehen. 

Seit fast 17 Jahren stellt NDR Moderatorin Heike Götz, die "Frau mit dem Fahrrad", in der Sendung "Landpartie" im NDR Fernsehen die verschiedenen Regionen Norddeutschlands vor. Inzwischen besuchte sie weit mehr als 3000 norddeutsche Höfe, Betriebe, Künstler und Originale. Beim 15. NDR "Landpartie"-Fest können Besucherinnen und Besucher viele dieser Menschen kennenlernen. An beiden Tagen präsentieren sich Aussteller und der NDR jeweils ab 10.00 Uhr dem Publikum. Der Eintritt zum "Landpartie"-Fest ist frei. 

Mitmachen, anfassen, erleben – das Motto der "Landpartie"-Sendung ist auch Programm für das "Landpartie"-Fest. Besonders für Familien ist ein abwechslungsreiches Angebot geplant. Kinder dürfen auf der Strohburg toben, über große und kleine Tiere staunen, aber auch töpfern, filzen, schnitzen oder auf Ponys reiten – und natürlich Fernsehen und Hörfunk live erleben

Infoveranstaltung zur Zusammenarbeit mit dem Betreuungsgericht in Bonn

Bonn. 20. Februar 2017. (mediap).  Die Betreuungsstelle der Bundesstadt Bonn sowie die drei Bonner Betreuungsvereine bieten eine kostenlose Informationsveranstaltung für ehrenamtliche rechtliche Betreuerinnen und Betreuer an mit dem Thema: "Zusammenarbeit mit dem Betreuungsgericht".

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 21. Februar 2017, von 18 bis 19.30 Uhr in den Räumen des Katholischen Vereins für soziale Dienste Bonn e. V. (SKM), Kölnstraße 367.

Ulrike Rogall, Rechtspflegerin beim Amtsgericht Bonn, informiert über die Zuständigkeiten und Aufgaben von Betreuungsgerichten und gibt Hinweise über Rechte und Pflichten der rechtlichen Betreuerinnen und Betreuer (zum Beispiel Berichtspflicht, Rechnungslegung, Genehmigungen).

Auskünfte erteilt Gabriele Brunner unter der zentrale Rufnummer der Betreuungsstelle 0228-77 89 99.

Krzysztof Urbañski und Alice Sara Ott beim NDR Elbphilharmonie Orchester

Konzert: Mittwoch, 1. März, 20.00 Uhr, Elbphilharmonie Hamburg
Im Radio: Sonntag, 19. März, 11.00 Uhr, NDR Kultur

Hamburg. 20. Februar 2017. (mediap). Mit einem Konzert in der Elbphilharmonie stimmen sich das NDR Elbphilharmonie Orchester, dessen Erster Gastdirigent Krzysztof Urbañski und die deutsch-japanische Pianistin Alice Sara Ott am Mittwoch, 1. März, ab 20.00 Uhr auf ihre gemeinsame Japantournee ein: Vom 6. bis 15. März tourt das NDR Elbphilharmonie Orchester durch die großen Konzertsäle von Tokio, Nagoya, Kawasaki, Fukuoka und Osaka. Auf dem Programm steht auch dort Richard Strauss´ opulente Tondichtung "Also sprach Zarathustra", mit der Urbañski schon im September in der – mit derartigen Riesenbesetzungen akustisch eher überforderten – Laeiszhalle begeisterte.

 

Nun bringt der charismatische Pole Strauss´ Klangzauber in den Großen Saal der Elbphilharmonie, wo auch die neue Orgel am berühmten Beginn des Werks kräftig mitspielen darf. Eine Stunde vor Konzertbeginn führt Urbañski am 1. März im Großen Saal persönlich in das Programm ein. NDR Kultur zeichnet das ausverkaufte Konzert auf und sendet die Aufnahme am Sonntag, 19. März, ab 11.00 Uhr.

Der "King" Elvis Presley betrat zu diesen Klängen die Bühne und Stanley Kubrick unterlegte sie seiner "Odyssee im Weltraum": Die Fanfare am Anfang von Richard Strauss´ "Also sprach Zarathustra" mit ihrem markanten Wechsel von C-Dur nach c-Moll zählt weit über die Grenzen der Klassikszene hinaus zu den populärsten Passagen der Musikgeschichte. Die beiden Tonarten spielen aber auch im ersten Teil des Konzerts eine bedeutende Rolle, wo sich das lichte C-Dur von Beethovens Leonoren-Ouvertüre und das heroische c-Moll seines Dritten Klavierkonzerts gegenüberstehen. 

Solistin des Abends ist Alice Sara Ott, die in dieser Saison gleich mehrfach beim NDR Elbphilharmonie Orchester zu Gast ist. Die 1988 in München geborene Pianistin gewann bereits als Kind zahlreiche Musikwettbewerbe und wird heute für ihre Auftritte mit den wichtigsten Orchestern und Dirigenten rund um den Globus gefeiert. Sie überrascht ihr Publikum jede Saison mit neuen, aufregenden Projekten und stand mit ihrem "Chopin Project" lange auf Platz 1 der britischen Klassik-Charts und der iTunes-Charts in 25 Ländern. 

Biografische Informationen zu den Künstlern: www.NDR.de/elbphilharmonieorchester.

Nach Änderungsantrag gegen Sozialdumping im ÖPNV im Bundesrat

Betriebsräte aus ÖPNV-Unternehmen und ver.di laden bundesweit CDU- und CSU-Bundestagsabgeordnete ein

Berlin, 20.02.2017. (mediap). Am 10. Februar hatte der Bundesrat einem Änderungsantrag zum Personenbeförderungsgesetz (PBefG) zugestimmt, der Kommunen das Recht gibt, Entlohnungs- und Arbeitsbedingungen sowie weitergehende qualitative und ökologische Anforderungen bei allen Vergaben im Nahverkehr vorzugeben, teilt die Gewerkschaft verdi mit.

 

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Betriebsräte aus ÖPNV-Unternehmen begrüßen den Antrag und wollen den CDU- und CSU-Abgeordneten, bei denen der Antrag noch auf Widerstand stößt, die Notwendigkeit der Änderung aus Sicht der Beschäftigten darlegen. Um die Positionen und Hintergründe zu erläutern, gibt es zurzeit in allen Bundesländern Einladungen zu Gesprächen mit den CDU- bzw. CSU-Abgeordneten.

"In diesem und im kommenden Jahr muss der größte Teil der Verkehrsvertragsvergaben in Deutschland auf den Weg gebracht werden. Die Beschäftigten benötigen den Schutz durch die vorgeschlagene Gesetzesänderung noch vor der Bundestagswahl", betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. Daher seien die jetzt stattfindenden Gespräche von großer Bedeutung.

Verträge im Nahverkehr werden im Schnitt alle zehn Jahre neu vergeben. Den Beschäftigten drohen dann Arbeitsplatzverlust sowie Absenkung von Löhnen und Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen. Bisher sind soziale und ökologische Vorgaben nur bei Ausschreibungen und Direktvergaben möglich, konkurrierende eigenwirtschaftliche Antragsteller müssen diese nicht einhalten, genießen jedoch Vorrang. 

So ist es möglich, Eigenwirtschaftlichkeit allein durch Absenkung von Löhnen und Arbeitsbedingungen zu erreichen. Unternehmen mit 
Tarifbindung und Beschäftigten, die sich durch lange Betriebszugehörigkeiten Anspruch auf höhere Lohnstufen erworben haben, sind in diesem Wettbewerb chancenlos. Kommunen verlieren ihr Verkehrsunternehmen mit der Folge hoher Abwicklungskosten, private Unternehmen werden zur Aufgabe oder Tarifflucht gezwungen.

"Das Tarifsystem im Nahverkehr wird unterhöhlt und die Sozialpartner werden geschwächt. Das widerspricht dem Grundsatz der sozialen 
Marktwirtschaft", kritisiert Behle. "Auch die Beschäftigten bei den Subunternehmern fürchten Verschlechterungen durch geringere Einnahmen
ihrer Arbeitgeber. Würde der Änderungsantrag umgesetzt, wären diese Gefahren gebannt."

ver.di warnt zudem vor Qualitätsverlust im Nahverkehr. Bei einem Personalbedarf von über 10.000 Beschäftigten bis 2020 könne ein reibungsloser qualitativ hochwertiger ÖPNV nur mit angemessener Bezahlung des Personals garantiert werden. Fahrtausfälle wegen Fahrermangel und unsicherer Zukunft der Arbeitsplätze habe es bereits mehrfach gegeben, unter anderem in den Verkehrsverbünden Rhein-Main (RMV), Rhein-Neckar (VRN) oder in Hessen.

„Vereinigung der bayerischen Pflege“ schwächt Berufsangehörige

Abgeordnete im Münchener Landtag tragen Verantwortung für Pflegende im Land

 

Mainz. 20. Februar 2017. (mediap). Die von der bayerischen Landesregierung angestrebte Etablierung einer „Vereinigung der bayerischen Pflege“ statt einer echten Pflegekammer sorgt weiter für Kritik, teilt die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz mit. Als „Schimäre, die die bayerischen Pflegenden schwächt“ bezeichnet sie der Präsident der rheinland-pfälzischen Landespflegekammer, Dr. Markus Mai, kurz vor der Sitzung des zuständigen Ausschusses im bayerischen Landtag am Dienstag dieser Woche.

 

„Die Vereinigung der bayerischen Pflege ist eine absolute Mogelpackung. Die suggerierten Mitbestimmungsmöglichkeiten für die Pflegenden stellen sich in Wahrheit aber als Einschränkung von Autonomie, Eigenverantwortung und Selbstverwaltung der Berufsgruppe heraus“, beklagt Mai. „Auch die bayerischen Kolleginnen und Kollegen verdienen eine institutionalisierte Interessenvertretung, die von politischen Entscheidungsträgern gehört wird und mit den anderen Akteuren des Gesundheitswesens auf Augenhöhe über Rahmenbedingungen verhandeln kann.“

 

Das Konstrukt einer „Vereinigung der bayerischen Pflege“  widerspricht  der gesamtgesellschaftlichen Bedeutung der Pflegeberufe – anders als in Rheinland-Pfalz, wo der Gesetzgeber genau das Gegenteil auf den Weg gebracht hat. Mit der rechtlichen Verankerung der Landespflegekammer in das rheinland-pfälzische Heilberufsgesetz ist die Pflege, politisch wie juristisch, deutlich sichtbar als Heilberuf gesetzt und im Gesundheitswesen gleichberechtigt neben anderen Akteuren.

 

„Schon die unklare Frage nach der Mitgliedschaft von Verbänden schwächt die Pflegenden, die so vehement nach einer funktionierenden Interessenvertretung rufen. Neben den Berufsverbänden können auch Gewerkschaften und solche Verbände, die „die beruflichen Interessen der Angehörigen der Pflegeberufe in Bayern vertreten“, Mitglieder mit vollumfänglichen Rechten werden. Zu befürchten ist, dass bei einer derart schwammigen Formulierung auch Verbände, die in erster Linie die Interessen der Arbeitgeber vertreten, Zugang in die“ Vereinigung der bayerischen Pflege“ finden. Damit würde die Interessenwahrung der Berufsangehörigen verwässert“, betont Mai.

 

Eine Mitgliedschaft, oder auch nur ein Mitwirken der bayerischen Pflegevereinigung in einer Bundespflegekammer ist mit dem derzeit vorgestellten Aufbau und dem Einfluss von Arbeitgeberseite nicht denkbar. Damit wäre eine bayerische Vertretung in einer Bundespflegekammer nicht gegeben.

 

 

Finanzierung nach Kassenlage bringt Pflege nicht weiter

 

Die Finanzstruktur der Vereinigung ist nach Kassenlage des Landes Bayern ausgestattet und damit einer relativ willkürlichen Finanzplanung ausgesetzt. Da die Interessenvertretung der beruflich Pflegenden auch gegenüber politischen Entscheidungsträgern und staatlichen Stellen gewährleistet sein muss, kann eine Finanzierung der Arbeit der „Vereinigung der bayerischen Pflege“ über den bayerischen Landeshaushalt nicht zielführend sein. Gerade vor dem Hintergrund der einzuhaltenden Schuldenbremse ist damit eine effektive finanzielle Ausstattung nicht sichergestellt. „Wie kraftvoll kann die „Vereinigung der bayerischen Pflege“ gegenüber der Politik auftreten, von der sie finanziell abhängig ist“, fragt Mai besorgt.

 

 

Änderungsantrag der CSU- Fraktion abzulehnen

 

Der für den Gesetzentwurf zuständige „Ausschuss für Gesundheit und Pflege“ berät in seiner Sitzung am Dienstag, 21. Februar auch über einen, öffentlich zugänglichen, Änderungsantrag der CSU- Landtagsfraktion. Intention des Änderungsantrags ist es, der „Vereinigung der bayerischen Pflege“ den Vollzug von Rechtsverordnungen, die Berufsangehörigen der Pflege betreffend, zu ermöglichen.

 

„Der Änderungsantrag kann wirklich nur als schlechter Witz verstanden werden. Aufgrund des mehr als fragwürdigen Konstrukts sind damit künftig nicht nur die Pflegenden selbst für den Vollzug von Rechtsverordnungen der bayerischen Staatsregierung verantwortlich. Vielmehr werden dabei auch fachfremde Interessen eine gewichtige Rolle spielen. Damit ist die Schwächung der Kolleginnen und Kollegen in Bayern manifestiert“, befürchtet Mai.

 

Mais Fazit bleibt daher kritisch. „Die starke Stimme der Pflegenden, die in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Niedersachsen schon kraftvoll zu vernehmen ist, verkommt in München zu einem leisen Piepsen. Die bayerischen Pflegenden lassen sich aber nicht für dumm verkaufen. Die „Vereinigung der bayerischen Pflege“ ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt.“

 

 

Hintergrund: Mit der einstimmigen Verabschiedung des Heilberufsgesetzes durch den rheinland-pfälzischen Landtag im Dezember 2014 ist die Landespflegekammer errichtet worden. Seit dem 01. Januar 2016 haben die Pflegenden im Land damit eine kraftvolle Interessenvertretung erhalten. Die Landespflegekammer mit ihren gewählten Vertreterinnen und Vertretern nimmt die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Belange der Mitglieder wahr.

 

Die Vertreterversammlung hat in der Sitzung vom 02. März 2016 den Vorstand der Landespflegekammer gewählt. Präsident der Kammer ist Dr. Markus Mai. Zur Vizepräsidentin wurde Frau Sandra Postel gewählt. Die weiteren Mitglieder des Vorstandes sind Andrea Bergsträßer, Hans-Josef Börsch, Angelika Broda, Karim Elkhawaga, Esther Ehrenstein, Renate Herzer und Christa Wollstädter.

Gauland: SPD degradiert Deutschland zur globalen Siedlungsregion

Berlin. 20. Februar 2017. (mediap). Zu den Forderungen der Juso-Chefin Uekermann nach einem globalen Recht auf Migration erklärt der stellvertretende Vorsitzende Alexander Gauland: „Was aus diesem Deutschland wird, wenn man SPD wählt, sieht man an der Forderung nach einem globalen Recht auf Migration. Wenn es nach der SPD ginge, sollten wir fast alle Menschen aus der ganzen Welt bei uns aufnehmen, sie nahezu an allen denkbaren sozialen Wohltaten teilhaben lassen und sie -auch wenn sie sich illegal bei uns aufhalten- niemals abschieben.

 

Flankierend dazu hat die Friedrich-Ebert-Stiftung zum Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft einen Leitfaden veröffentlicht. Darin steht, wie sich die Linke offenbar die Zukunft vorstellt: Deutschland soll zu einer Siedlungsregion in der Mitte Europas werden.

 

Ein Recht auf Migration zu fordern und parallel dazu Deutschland zu einer Siedlungsregion zu degradieren, zeigt, wohin die Reise mit den Sozialdemokraten gehen soll: Offenbar schnurstracks in die Auflösung Deutschlands, wie wir es jetzt kennen.

 

Ich frage Martin Schulz: Ist das Ihre Politik für Deutschland? Haben wir das von Ihnen als Kanzler zu erwarten? Sollte sich Schulz nicht umgehend von den Forderungen seiner linken Parteifreunde distanzieren, wissen wir, dass er lediglich die bürgerliche Fassade vor der hässlichen Fratze der SPD darstellen soll.“

Evangelist Alveda King: Roe Dies; First Lady Prays; Evangelist Dreams

Contact: Leslie Palma, 347-286-7277

 

ATLANTA, Feb. 20, 2017 /Christian Newswire/ — On February 18, my friend and sister Norma [Roe No More] McCorvey died. We will miss her. Pray for her family and loved ones. Read a statement from her family HERE.

 

While dreaming that morning, I heard this: "Your daddy’s a grouch." While opening my eyes, I either thought or replied: "Nope. My Daddy [FATHER GOD] is a King!"

 

As the day progressed I would hear the news of Norma’s poignant death and hear about First Lady Melania Trump’s tender rendition of "The Lord’s Prayer."

 

READ FULL ARTICLE HERE

 

Earlier last week I had turned on the TV to national news before I read my Bible verses for the day. Usually I try not to do this because I need daily heavenly fortification to help me face the problems of the world. However, that morning I overrode my daily regimen of Matthew 6.

 

On TV President Trump was being hammered by hostile media. I began hoping that he would speak of about reversing tax payers‘ funding to abortion providers outside of America and the appointments of Dr. Ben Carson to HUD and a prolife Supreme Court Justice.

 

I was in danger of putting my confidence in President Trump rather than God. As I was slipping into emotional reactions, I came to my senses, turned off the television and began to pray: 1 Timothy 2:1-3

 

Thursday had been a media day for me.

 

released a blog that said that race baiting, Bible baiting and sexism across the aisles must cease.

 

I texted some fellow prayer warriors: "VERY intense warfare. Heart was getting heavy. On a call right now about exposing spiritual darkness and averting disaster."

 

Friday I joined a conference call where a "Trump Resistance Movement" was discussed. We wondered if the "Resistance" really understands that their movement is fueled and funded by those who support abortion, anarchy and the like? Do they seriously want to resist restoring jobs from overseas, restoration of our inner cities, putting Americans back to work? Are they seriously resisting ending racism, reproductive genocide, sexual perversion, and global terror?

 

I shared a word from our "prayer warriors" camp: "Praying to circumvent the demonic structures and infrastructures and traps. Guidance by Holy Spirit. Political correctness is serious witchcraft (mind control). Don’t ask God to show up. He is waiting for us to show up. [to wake up, get up and get busy]"

 

Take always:

1. Don’t turn on the TV before prayer and Bible reading.

2. Turn off the TV [and radio and social media and human conversation]; pray when your emotions get ahead of your spirit.

3. Pray with encouraging partners who can uplift with unbiased input.

4. Avoid all strife. Love and forgive. Seek highest ground of Agape Love as well as nonviolent conflict resolution.

5. Spend quality time with God.

Long-Time Consultant Named Director of 24-7 Pregnancy Helpline

Contact: Jay Hobbs, Heartbeat International, 614-885-7577

 

COLUMBUS, Ohio, Feb. 20, 2017 /Christian Newswire/ — The first and only fully-staffed 24-7 pregnancy helpline in the U.S., Option Line, has named long-time consultant Nafisa Shamsher as its new director, with former director Bri Laycock receiving a promotion to head Heartbeat International’s new Ministry Solutions department. The change was effective Feb. 1.

 

Shamsher takes Option Line’s reins on the heels of the second-busiest month in the helpline’s history, where consultants–including Shamsher–answered 16,999 calls and over 5,700 chats as part of 23,660 total contacts. The number was just short of a record month in 2008, where Option Line consultants answered 24,000 contacts.

 

Started as joint venture with Care Net in 2003, Option Line became the sole project of Heartbeat International in 2012 and celebrated its 2.6 millionth direct contact in early February. Since joining Option Line as a consultant in 2006, Shamsher has personally answered over 237,000 contacts.

 

"To say it would be impossible to find a person more qualified to lead Option Line would be a vast understatement," Heartbeat International president Jor-El Godsey said. "Nafisa’s experience and heart for this life-affirming mission made her the obvious choice for her new role, and we couldn’t be more confident going forward into our next season of life-affirming work."

 

Laycock was hired on shortly after Option Line began in 2003, and was named to the top leadership position in 2012. In her new role, Laycock now oversees Option Line, as well as Heartbeat International’s website and local search arm, Extend Web Services.

 

A certified expert in Google advertising, Laycock has trained pregnancy help leaders on five continents, including in Italy, where Heartbeat International’s joint affiliation partner, Movimento per la Vita, operates a 24-7 contact center–"SOS Vita"–similar to Option Line.

 

One of six key goals of Heartbeat International’s founders, the 24-7 helpline answers an average of 650 contacts per day and up to 250,000 each year. Serving a network of 2,100 pregnancy locations in the U.S. and Canada, Option Line serves as a vital connection point between callers and nearby help. Option Line staff can directly schedule appointments for callers at 600 locations throughout North America.

 

"The very best alternative to abortion is another person," Godsey said. "Every caller who connects with Option Line is talking with a real person in real time, and we’re able to direct many of these to help near them."

 

About Heartbeat International
Heartbeat International is the first network of pro-life pregnancy help organizations founded in the U.S. (1971), and the largest network in the world. With 2,100 affiliated pregnancy help locations–including pregnancy help medical clinics (with ultrasound), resource centers, maternity homes, and adoption agencies–Heartbeat serves on all six inhabited continents to provide alternatives to abortion. For more information, see www.HeartbeatInternational.org.  

Lambsdorff-Interview: Merkel muss nach Washington fahren

Berlin. 20. Februar 2017. (mediap). Das FDP-Präsidiumsmitglied und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Alexander Graf Lambsdorff gab der „Rheinpfalz“ (Montag-Ausgabe) das folgende Interview. Die Fragen stellte Ilja Tüchter:

Frage: Widersprüchliche Signale sind das, die aus Washington kommen. Erst ist die Nato obsolet, dann doch sehr wichtig. Sind Sie nach der Rede von US-Vizepräsident Mike Pence in München schlauer über die Ziele und die Werkzeuge der künftigen US-Sicherheitspolitik?


Lambsdorff: Die Rede war in zweierlei Hinsicht interessant: Einmal ein klares Bekenntnis zur Nato, aber verbunden mit der erneuten Aufforderung an die Europäer, mehr Verantwortung zu übernehmen und auch mehr zu leisten. Das unterstützen wir als FDP, der Blick auf die Ungewissheit in Europas unmittelbarer Nachbarschaft zeigt ja, dass wir mehr tun müssen, zum Beispiel bei Terrorbekämpfung und Cyberabwehr. Der zweite wichtige Punkt ist etwas, das Pence nicht gesagt hat: Er hat das Abkommen mit Iran über dessen Atomprogramm nicht in Frage gestellt. Das ist deswegen bemerkenswert, weil Präsident Trump dieses Abkommen ja kritisiert hat. Es könnte ein Hoffnungszeichen in einer strategisch ganz wichtigen Frage sein, dass Pence das in München nicht wiederholt hat.


Frage: Die EU hat Herr Pence nicht einmal erwähnt. Sorgt Sie das als EU-Parlamentarier?


Lambsdorff: Nein, denn die Unsicherheit, die in den ersten Wochen dieser US-Administration entstanden ist, bezog sich ja auf Artikel 5 des Nato-Vertrags, also die Beistandsverpflichtung aller Alliierter füreinander. Die wurde scheinbar in Frage gestellt durch die Aussage, die Nato sei „obsolet“. Pence war da ganz klar: Die USA stehen zur Nato, und aus amerikanischer Sicht ist die Nato das entscheidende Bindeglied im transatlantischen Verhältnis. Da bin ich nicht enttäuscht, das finde ich nachvollziehbar.


Frage: Donald Trumps Chefberater ist Stephen Bannon, dem eine apokalyptische Weltsicht und auch ein Hass auf den Islam nachgesagt werden. Drohen jetzt Alleingänge der Vereinigten Staaten, vor denen Ursula von der Leyen hier in München am vergangenen Freitag gewarnt hat? Sehen Sie diese Gefahr?


Lambsdorff: Ja, natürlich macht mir das Sorgen. Es gibt Kräfte in der amerikanischen Regierung, die in diese Richtung denken. Das haben wir in Europa ja auch: Geert Wilders, Marine Le Pen, bei uns die AfD befürworten auch eine nationalistische und deshalb im Ergebnis aggressive Politik. In Washington ist aber die Frage völlig offen, ob die Nationalisten sich in der mittleren Frist durchsetzen werden. Um nur das Beispiel des Iran-Abkommens nochmal zu nehmen: Hier könnte sich etwas bewegen. Genauso bei der Frage der Nato. Als Europäer ist für uns ganz klar, dass wir die liberale internationale Ordnung bewahren wollen, die auf Zusammenarbeit und multilaterale Organisationen setzt.


Frage: So mancher USA-Experte hierzulande setzt auf den US-Kongress als Korrektiv der Regierung Trump. Sie sind da skeptisch. Warum?


Lambsdorff: Weil 2018 schon wieder Kongresswahlen sein werden. Republikanische Abgeordnete werden sich dreimal überlegen, ob sie es sich mit einem gerade frisch gewählten Präsidenten verscherzen wollen. Der könnte ihnen im Wahlkreis die Unterstützung entziehen. Die Checks and Balances funktionieren, aber die Staatsgewalt, die da den längeren Hebel hat, ist die Judikative, also die Gerichte, nicht der Kongress. Das hat sich ja nun beim umstrittenen Einwanderungs-Dekret gezeigt.


Frage: Trump hat mit dem japanischen Regierungschef Abe schon Golf gespielt. Er hat Premierministerin May und Israels Ministerpräsidenten Netanyahu empfangen. Mit Kanzlerin Merkel hat er bisher nur telefoniert. Was sagt uns das?


Lambsdorff: Das ist ein Punkt, den wir als FDP wirklich kritisieren. Bei aller Enttäuschung über den Ausgang der US-Wahl, es ist doch klar, dass wir mit dieser US-Regierung reden müssen. Frau Merkel muss deshalb nach Washington fahren. Es kann doch nicht sein, dass Politiker wie Theresa May und Nigel Farage Donald Trump die EU und die Weltpolitik erklären. Was Abe gemacht hat, als wichtigster Verbündeter im pazifischen Raum, muss Merkel als wichtigste Verbündete im atlantischen Raum tun. Sie muss hinfahren. Aufs Golfspielen kann sie von mir aus gerne verzichten.


Frage: Glauben Sie, Mike Pence wird ein ähnlich einflussreicher Vize sein wie seine Vorgänger Biden und Cheney?


Lambsdorff: Der Vizepräsident hängt völlig von der Gnade des US-Präsidenten ab, was seinen Einfluss und sein Gewicht angeht. Aber Pence ist ein seriöser Mann. Mir persönlich ist er zu konservativ, aber er war lange Kongressabgeordneter, auch Gouverneur von Indiana. Er ist kein politisch Unerfahrener, der auf einer populistischen Welle ins Amt gespült wurde. Ich würde mir daher wünschen, dass Trump auf seinen Rat hört.

Eilmeldung: Moslem enthauptet Frau in Oklahoma in den U.S.A.

Washington, D.C., 20. Februar 2017. (and). Im U.S.-amerikanischen Bundesstaat Oklahoma hat ein Moslem Anfang Februar 2017 eine Frau enthauptet. Der Täter wurde von einem „off duty“ (nicht im Dienst befindlichen) Polizisten erschossen. Berichten der Polizei zufolge musste der Täter erschossen werden, da er eine weitere Frau angegriffen habe, berichten U.S.-amerikanische Medien und Focusnews.info. Die genauen Hintergründe für die Bluttat sind noch nicht bekannt.

 

Ersten Erkenntnissen eines Sprechers der Polizei zufolge, kannten sich der Mörder und die ermordete Frau nicht, so dass nicht von einer „tragischen Beziehungstat“ ausgegangen werden kann. Der Polizist außer Dienst, der offenbar einer weiteren Frau das Leben rettete, könne als „wahrer Held“ bezeichnet werden. Dies bestätigte der Sprecher der Polizei, Jeremy Lewis, des Moore Polizei Präsidiums im U.S. Bundesstaat Oklahoma.

 

Bei der ermordeten jungen Frau handelt es sich um Colleen Hufford. Der Moslem habe zuvor mehrfach versucht, dies berichteten Zeugen in Befragungen, Menschen zum Islam zu konvertieren, berichten U.S.-Medien. Der Täter, Alton Alexander Nolen, ein Moslem wurde erst kürzlich entlassen und von einem Polizisten außer Dienst erschossen.

 

Die weitere verletzte Frau, Traci Johnson, wurde mit schweren Stich- und Schnitt-Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Polizei-Sprecher sagte, man hoffe, dass die Frau überlebe. Es sei zu bedauern, dass die Enthauptung und der Mord an der Frau im U.S. Bundesstaat Oklamhoma (U.S.A.) habe nicht verhindert werden können. Doch der Polizist außer Dienst habe durch sein schnelles Eingreifen noch vor dem Eintreffen von Polizei und Rettungsdiensten eine weitere Katastrophe verhindert.

 

Der Mörder habe versucht einen weiteren Mord zu begehen. Der Mord habe nur durch Schüsse und das Eingreifen des Polizisten außer Dienst verhindert werden können, soweit die Informationen zur Zeit bekannt sind.

 

Fernseh-Bericht und Pressekonferenz mit dem Sprecher der Polizei (in englischer Sprache): http://focusnews.info/breaking-muslim-beheads-woman-in-oklahoma-video/ Zwischen dem Opfer und dem Mörder gab, es ersten Erkenntnissen zufolge, keine Verbindungen.

focusnews.info
An Oklahoma girl, Colleen Hufford, was beheaded at Vaughan Foods, her place of employment by a Muslim who had repeatedly been trying to convert co-workers to Islam, once more proving this can be no religion of peace. Alton Alexander Nolen, the Muslim who killed Hufford, was recently dismissed from the business. He was shot by […]

Klinikpersonal: „Heute schon Pause gemacht?“

Bundesweite Aktion am Dienstag (21. Februar 2017)


Berlin. 20.02.2017. (mediap). Mit einem bundesweiten Aktionstag "Pause" machen die Beschäftigten in den Kliniken auf Überlastung und mangelhafte Personalausstattung 
aufmerksam, teilt die Gewerkschaft verdi mit. Viele Stationen in den Kliniken seien so schlecht besetzt, dass die Beschäftigten auf ihre Pausen verzichten müssten, um Patienten pflegen und versorgen zu können, sagte Sylvia Bühler, Mitglied im Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di): "Am Dienstag sollen alle Klinikbeschäftigen die ihnen zustehenden Pausen nehmen, um sich von der oft auch körperlichen und emotional belastenden Arbeit zu erholen und gleichzeitig ihr Recht auf Pausen zu unterstreichen." 

Alle Akteure im Gesundheitswesen wüssten, dass das System nur noch einigermaßen funktioniert, weil die Beschäftigten alles aus sich rausholten – ohne Rücksicht auf ihre eigene Gesundheit. So gaben bei einer ver.di-Umfrage 70 Prozent der Pflegekräfte im Nachtdienst an, keine Pausen genommen zu haben. "Mit noch so hohem individuellem Engagement, kann ein struktureller Personalmangel nicht wettgemacht werden", so Bühler. 

Mit der Aktion solle auf die dramatischen Personalengpässe in den Krankenhäusern aufmerksam gemacht werden: "Viele Klinikbeschäftigte 
sind dauerhaft überlastet und leiden darunter, ihren eigenen Ansprüchen an eine gute Pflege und Versorgung oft nicht gerecht werden zu können", betonte Bühler. Die Aktion richte sich an private, öffentliche, frei gemeinnützige und kirchliche Krankenhausträger. Nach ver.di-Berechnungen fehlen in den Kliniken bundesweit 162.000 Stellen, davon allein 70.000 in der Pflege. 

Nach Paragraph 4 des Arbeitszeitgesetzes stehen jedem Arbeitnehmer feststehende Ruhepausen von 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von sechs bis neun Stunden und sogar 45 Minuten bei mehr als neun Stunden Arbeit zu. Die Pausen können in Viertelstundenblöcke aufgeteilt werden. Mehr als sechs Stunden Arbeit ohne Pause sind nicht zulässig.

DKG: „Krankenhäuser stellen seit Jahren mehr Pflegekräfte ein“

DKG zum ver.di-Aktionstag Pflegepersonal


Berlin. 20. Februar 2017. (mediap). Zum ver.di-Aktionstag Pflegepersonal erklärte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum: "Die Zahl der Pflegekräfte in den Krankenhäusern steigt seit Jahren. Während im Jahr 2007 insgesamt noch 392.896 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegedienst tätig waren, konnte die Zahl bis 2015 auf 426.838 erhöht werden. Dies bedeutet einen Anstieg um neun Prozent.


Die jahrelangen intensiven Bemühungen seitens der Kliniken, mehr Fachkräfte einzustellen, auszubilden und zu qualifizieren, zeigen Erfolg. Außer Frage steht, dass angesichts des demografischen Wandels in Zukunft große Herausforderungen auf uns zukommen. Der Pflegekräftebedarf steigt weiter.


Auch das Pflegeförderprogramm ist ein hilfreicher Baustein für mehr Pflegepersonal, findet aber auch seine Grenzen, wenn kein Personal verfügbar ist. Fakt ist nämlich, dass derzeit 6.000 bis 10.000 Stellen aufgrund der fehlenden Verfügbarkeit auf dem Arbeitsmarkt nicht besetzt werden können."

Pazderski: Ohne sichere Grenzen ist die Asylkrise nicht zu lösen

Berlin. 20. Februar 2017. (mediap). Zu den Meldungen über untergetauchte Migranten erklärte AfD-Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski: „Von den Migranten, die sich im Großraum Berlin aufhalten, ist laut Meldungen etwa ein Drittel untergetaucht. Das zeigt, in welchem Ausmaß der deutsche Staat mittlerweile die Kontrolle über die Situation verloren hat. Da hilft es dann auch wenig, mehr Abschiebungen anzukündigen. Oft bedeutet eben auch die Formulierung ‚freiwillig ausgereist‘ nichts Anderes als untergetaucht. Wo sich diese tausende und abertausende von Menschen aufhalten, kann niemand genau sagen. Was sie machen, wovon sie leben, kann nicht ermittelt werden. Ein solcher Zustand ist unhaltbar und die Grundlage für ausufernde Kriminalität und Schattenwirtschaft.

 

Ohne die Grenzen zu sichern und illegale Migranten aufzuhalten, bevor sie nach Deutschland einreisen, ist die Asylkrise nicht zu lösen. Ist jemand erstmal nach Deutschland eingereist, wird es fast unmöglich, diese Person wieder in das jeweilige Herkunftsland zu verbringen. Und wenn, dann ist das mit einem unheimlichen finanziellen und logistischen Aufwand verbunden.

 

Daher muss die Politik der offenen, ungesicherten Grenzen endlich ein Ende haben und eine lückenlose erkennungsdienstliche Erfassung aller Einreisenden und Eingereisten gewährleistet werden.“   

Gründungskultur an deutschen Hochschulen deutlich verbessert

Berlin. 20. Februar 2017. (mediap). Von der Hochschule in die eigene Firma – für viele Studierende haben sich die Voraussetzungen deutlich verbessert, ihr erworbenes Wissen in eine Geschäftsidee umzuwandeln. Das ist das Ergebnis des aktuellen Gründungsradars des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V. und der Nixdorf Stiftung, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde, teilte das Ministerium am Montag mit.


Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie: „Es ist eine gute Nachricht, dass sich das Klima für Gründungen an deutschen Hochschulen verbessert. Denn wir brauchen mehr Gründungen, gerade von FrauenUnsere Förderprogramme, vor allem das EXIST-Programm, laufen erfolgreich, doch Ziel ist es, noch stärker auch gerade diejenigen Hochschulen zu erreichen, die hier noch nicht ausreichend aktiv sind.“


Mit dem vorliegenden Gründungsradar wird zum dritten Mal vom Stifterverband die Gründungskultur an Hochschulen in Deutschland in den Blick genommen. Im Fokus steht die Frage, wie Hochschulen die Gründung von Unternehmen fördern – durch Gründungssensibilisierung, -unterstützung und durch institutionelle Verankerung einer nachhaltigen Gründungskultur. In die Bewertung fließt aber auch ein, welche Gründungsaktivitäten dabei am Ende realisiert werden.

Mehr Informationen zum Gründungsradar finden Sie hier: www.gruendungsradar.de

Lindner (FDP): Schulz macht größten SPD-Reformerfolg kaputt

Berlin. 20. Februar 2017. (mediap). Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner sagte dem „Handelsblatt“ (Dienstag-Ausgabe) und „Handelsblatt Online“ zu den Arbeitsmarkt-Plänen von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz: 


„Martin Schulz marschiert stramm nach links. Mit der Agenda 2010 macht er den größten Reformerfolg sozialdemokratischer Politik der letzten Jahrzehnte kaputt. Dem deutschen Arbeitsmarkt geht es, auch dank einiger Sondereffekte, gut. Wer jetzt meint, es stünde nun eine Ausweitung des Sozialstaats an, irrt und gefährdet das Fundament unserer guten Lage. Worte wir Wettbewerbsfähigkeit, Lohnstückkosten und demografische Entwicklung hört man von Martin Schulz nicht. Der Kanzlerkandidat ohne Programm zeigt langsam sein wahres Gesicht als Sozialdemokrat aus dem letzten Jahrhundert.


In Zeiten von Globalisierung, demografischem Wandel und Digitalisierung ist eine Reformpolitik in Wahrheit notwendiger denn je. Wer heute meint, nichts für unseren Wohlstand tun zu müssen, hat längst begonnen, ihn zu verspielen. Deutschland braucht mehr Investitionen in Bildung und Weiterbildung, mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt und bei den Arbeitszeiten und weniger Bürokratie. Wir brauchen eine Debatte darüber, was unser Land für die Zukunft stark macht – und nicht eine weitere Rolle rückwärts, wie sie die SPD bei der Rente mit 63 schon vollzogen hat.“

Stadt Bonn setzt weiter auf Fördermittel

Bonn. 20. Februar 2017. (mediap) Fördermittel im Gesamtwert von knapp 124 Millionen Euro hat die Stadtverwaltung seit 2013 erhalten. Dies geht aus einem Bericht von Hans Jürgen Hartmann, Leiter des Referats für Stadtförderung, in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Internationales und Wissenschaft hervor.

 

Die zur Verwaltung von nationalen und internationalen Förderprogrammen eingerichtete städtische Fördermitteldatenbank wies zum Stichtag 15. Oktober 2016 188 erfasste Projekte auf. 81 davon werden derzeit durchgeführt, 45 sind in Vorbereitung, und 62 wurden beendet oder aus verschiedenen Gründen nicht mehr weiter verfolgt.

 

Insgesamt hat die Stadt seit 2013 Förderprojekte im Gesamtwert von 172 Millionen Euro gestartet. Die Fördersumme beträgt 124 Millionen Euro. Gut 48 Millionen Euro trägt die Stadt selber. Fast 75 Prozent der Fördermittel steuert das Land Nordrhein-Westfalen bei; zwölf Prozent stammen vom Bund, sechs Prozent von der Europäischen Union.


Die größten Fördermittelsummen wurden in den Bereichen Planen und Bauen sowie Soziales eingesetzt. Die Maßnahmen mit dem größten Fördervolumen stemmte das Tiefbauamt: Rund 38,1 Millionen Euro wurden für Straßenbau, Gewässerausbau und den Hochwasserschutz bewilligt. Das Projekt "Soziale Stadt Tannenbusch" wurde aus dem Städtebauförderungsprogramm mit beachtlichen 12,7 Millionen Euro unterstützt.

 

Aktuell nimmt die Stadt Bonn mit mehreren Maßnahmen an verschiedenen europäischen Förderprogrammen teil. Neben dem Berufsbildungsprogramm Erasmus+, bei dem Bonn mit 300 000 Euro dabei ist und mit 28 EU-Projektpartnerstädten zusammenarbeitet, wird unter anderem auch die Bürgerbeteiligung von Brüssel unterstützt. So geht es beim Projekt "Epicuro" um den Austausch und die Erarbeitung erfolgreicher Methoden, um Bürger besser an der nachhaltigen Gestaltung des urbanen Lebens zu beteiligen. Die Fördersumme beträgt rund 16 000 Euro, und das Projekt läuft bis März 2018.

 

Die Bundesstadt Bonn sieht die Zukunft der internationalen Projektarbeit vor allem im Bereich der Wissenschaft und Forschung. Bei dem EU-Forschungsprogramm "Horizont 2020" steht die Anwendung innovativer Erkenntnisse im Vordergrund. Wie bei dem Forschungsprojekt "Monica" (Management Of Networked IoT Wearables – Very Large Scale Demonstration of Cultural & Security Applications), das Anfang des Jahres mit einem Gesamtvolumen von 17,6 Millionen Euro unter der Leitung des Fraunhofer Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) im Sankt Augustiner Schloss Birlinghoven gestartet wurde. Hier werden in sechs europäischen Städten technische Lösungen für die Sicherheit und Lärmreduktion bei Großveranstaltungen erprobt. Bonn ist mit seinen Großveranstaltungen Pützchens Markt und Rhein in Flammen dabei und erhält dafür Fördermittel in Höhe von rund 450 000 Euro. Eine Kostenbeteiligung der Stadt ist nicht erforderlich.

Lambsdorff: Deutschland darf nicht zur Werbefläche Erdogans werden

Berlin. 20. Februar 2017. (mediap). Zum Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Binali Yildirim in Oberhausen erklärt das FDP-Präsidiumsmitglied und Vizepräsident des Europäischen Parlaments Alexander Graf Lambsdorff:

„Deutschland darf nicht zur Werbefläche für ein zukünftiges türkisches Präsidialsystem werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass die türkische Regierung sich einerseits hier in Deutschland auf unsere freiheitlichen Grundrechte beruft und andererseits zu Hause die Presse- und Versammlungsfreiheit massiv einschränkt.


Die deutsche Bundesregierung muss sich deshalb erstens dafür einsetzen, dass der verhaftete Journalist Deniz Yücel schnellstmöglich eine gerichtliche Anhörung und ein faires Verfahren bekommt. Zweitens muss sie deutlich machen, dass eine weitere Wahlkampfveranstaltung des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland ein falsches Signal ist. Wenn es nicht anders geht, muss Bundesaußenminister Gabriel hierzu auch den türkischen Botschafter einbestellen.“

„BonnExpat Alaaf“ – OB Sridharan feiert mit internationalen Gästen und proklamiert erstmals die „UNiversa“

Bonn. 20. Februar 2017. (mediap). Zur vierten Ausgabe der Karnevalsveranstaltung "BonnExpat Alaaf" begrüßte Oberbürgermeister Ashok Sridharan rund 150 internationale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vereinten Nationen und internationaler Nichtregierungsorganisationen, global agierender Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen am Freitag, 17. Februar 2017, im Alten Rathaus.

 

Bei der Veranstaltung gab es für die Bonner Expatriates wie in den Vorjahren "Nachhilfe" in Sachen Karneval – Verkleiden, Schminken, Schunkeln und viel Freude am gemeinsamen Feiern inklusive. Längst hat sich der Termin auch im Bonner Karneval etabliert: Sowohl das Bonner Prinzenpaar, Prinz Mirko I. und Bonna Patty I., als auch die Beueler Wäscherprinzessin, Luisa I., feierten mit den internationalen Gästen. Außerdem standen Auftritte der Sambagruppe "Los Beuelos" und des Gardetanzcorps "Sternschnuppen Bockeroth" auf dem Programm.

 

Erstmals mit dabei waren die im Januar von Beschäftigten mehrerer UN-Organisationen gegründete Karnevalsgesellschaft UN Funken und die neue Symbolfigur des internationalen Karnevals in Bonn, "UNiversa" Nora I., die der OB offiziell in ihr Amt einführte. Nora I., mit bürgerlichem Namen Dineen, ist Mitarbeiterin des Freiwilligenprogramms der Vereinten Nationen und derzeit mit großer Freude als "Doppelbotschafterin" unterwegs: Zum einen in Bonn für das große gemeinsame Ziel Nachhaltigkeit, zum anderen innerhalb der Vereinten Nationen für die Bonner Karnevalstraditionen. Sie freut sich besonders auf die Teilnahme der UN Funken am Bonner Rosenmontagszug.

 

UN Funken-Präsident Patrick van Weerelt, im "echten" Leben Leiter des Wissenszentrums für Nachhaltige Entwicklung der Fortbildungsakademie des Systems der Vereinten Nationen (UNSSC), verlieh Oberbürgermeister Sridharan die Ehrenmitgliedschaft bei den UN Funken. Er dankte dem OB für seine Einladung zum Bonner Rathaussturm 2016, bei dem die erste Idee zur Vereinsgründung entstanden war. Bei deren Umsetzung hatten sowohl die Stadt Bonn als auch der Festausschuss Bonner Karneval die Neu-Karnevalisten intensiv beraten.

 

Die Veranstaltungsreihe "BonnExpat" bringt das internationale Bonn zusammen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vereinten Nationen, von Nichtregierungsorganisationen und großen internationalen Unternehmen lernen einmal im Quartal einander und die vielen Seiten ihrer beruflichen Heimat Bonn kennen. Gastgeber der "BonnExpat"-Abende sind die Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn, die Deutsche Post DHL und die Stadt Bonn.

Mitglieder der Kirchenleitung werden ins Amt eingeführt

Rheinische Kirche: Festgottesdienst am 5. März in Düsseldorf


Düsseldorf. 20. Februar 2017. (mediap).  In einem wahren Wahlmarathon hat die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland im Januar turnusgemäß unter anderem Mitglieder ihres Leitungsgremiums, der Kirchenleitung, neu gewählt bzw. bestätigt. Jetzt werden diese in ihre Ämter eingeführt, während die ausscheidenden Mitglieder aus der Kirchenleitung verabschiedet werden.


In die Kirchenleitung wurden gewählt bzw. bestätigt als hauptamtliche Mitglieder: Vizepräses Christoph Pistorius (Mettmann), Oberkirchenrätin Barbara Rudolph (Düsseldorf) und Vizepräsident Dr. Johann Weusmann (Düsseldorf).

Bestätigt als nebenamtliche Mitglieder wurden: Pfarrerin Dr. Barbara Schwahn (Düsseldorf), Superintendentin Andrea Aufderheide (Urbach), Dr. Axel Epe (Düsseldorf), Wolfgang Albers (Bonn), Hartmut Rahn (Solingen) und Marlis Bredehorst (Köln).


Bestätigt als stellvertretende nebenamtliche Mitglieder wurden: Pfarrerin Christiane Münker-Lütkehans (Moers), Pfarrerin Monika Kindsgrab (Essen), Pfarrerin Kirsten Arnswald (Becherbach), Pfarrerin Corinna Clasen (Meisenheim), Dr. Wolfgang Osterhage (Wachtberg), Gabriele Orbach (Köln), Renate Görler (Wuppertal), Dr. Martin Werth (Wuppertal), Dr. Elisabeth Fillmann (Idar-Oberstein) und Dr. Rainer Lemaire (Bergisch Gladbach).

 

Andere Mitglieder scheiden aus


Nebenamtliche Mitglieder: Helmut Schwerdtfeger (Sonsbeck), Eva Hoffmann von Zedlitz (Köln) und Dr. Monika Lengelsen (Düsseldorf);


stellvertretende nebenamtliche Mitglieder: Pfarrerin Bettina Roth (Mülheim an der Ruhr), Pfarrer Wolfgang Blöcker (Essen), Pfarrerin Christine Unrath (Leitersweiler), Superintendentin i. R. Ute Kannemann (Gießen) und Sabine Fischer (Wuppertal).

Tierische Typen – Günters Leben für die Tiere

Sendung am Mittwoch, 22.02.2017, 21:00 Uhr, NDR Fernsehen


Hamburg. 20. Februar 2017. (mediap). Ohne Günter Garbers wären der Highland-Bulle Schmusi und die Schweine Rudolf und Steiner längst auf dem Schlachthof gelandet. Der Tierfreund aus Seevetal hat sie gerettet. Immer wieder nimmt er Tiere bei sich auf. 

Die kleine Schafherde von Günter Garbers betreibt Landschaftspflege auf einem Deich an der Seeve. Sie genießt bei ihm ihr Gnadenbrot, ebenso wie seine kleine Ziegenherde. Zehn Hektar Ackerland bewirtschaftet er zur Gewinnung von Heu und ist als einer der letzten Schafscherer in der Region gefragt. 

Ein Leben für die Tiere, das ist die Mission von Günter Garbers. Der kauzige Bartträger aus Glüsingen, der ursprünglich Landschaftsarchitektur studiert hat, lebt heute ein ungewöhnliches, selbst gewähltes Leben, ohne Strom, Konsum und Luxus. 

Seine Tierrettungsaktionen bringen ihn regelmäßig in die Schlagzeilen der Lokalpresse und halten den 63-Jährigen immer auf Trab. In seinem Arbeitsleben ist Garbers viel herumgekommen. Als gelernter Schäfermeister hat er in Großbritannien und Neuseeland gearbeitet. Und er hat in seinem Beruf viel erreicht: 1984 gewann er sogar die Deutschen Schafschurmeisterschaften. 20 Jahre lang zog er mit einer Herde von 1.000 Tieren durch die Lüneburger Heide, lebte damals vom Schlachten der Schafe und Fleischverkauf. Dann kam die große Wende in seinem Leben: Er beschloss, keine Tiere mehr zu töten, und wurde Tierschützer. 

Die Dokumentation aus der Reihe "Tierische Typen" begleitet Günter Garbers bei Tierrettungsaktionen und porträtiert einen streitbaren Tierschützer mit seinem außergewöhnlichen Engagement.

Die Magnetresonanztomographie des Herzens klärt zuverlässig die Ursache für akute Brustschmerzen

Forschungserkenntnis mit Barclay Medaille des renommierten Britischen Instituts für Radiologie ausgezeichnet

 

Mainz, 19. Februar 2017. (mediap). Bei bis zu 15 Prozent der Patienten mit akutem Brustschmerz und dem Verdacht auf ein akutes Koronarsyndrom lässt sich im Herzkatheterlabor keine Ursache finden. In diesen Fällen besitzt die Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens eine hohe diagnostische Aussagekraft. Das fand eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe um Dr. Tilman Emrich von der Klinik und Poliklinik für diagnostische und interventionelle Radiologie der Universitätsmedizin Mainz heraus. Ihre Forschungserkenntnise würdigte das renommierte Britische Institut für Radiologie (BIR) mit Sitz in London, England, mit der Barclay Medaille für die beste Publikation des Jahres. Darüber hinaus gab es ein Preisgeld in Höhe von 500 Britische Pfund.

 


Dr. Tilman Emrich und Andy Rodgers (Präsident des British Institute of Radiology) bei der Preisverleihung der Barclay Medaille


Bei Patienten mit akutem Brustschmerz und Hinweisen auf eine Schädigung des Herzmuskels führen Kardiologen primär eine sogenannte Herzkatheteruntersuchung durch. Dabei wird ein dünner Kunststoffschlauch (der Herzkatheter) über ein Blutgefäß bis zum Herzen vorgeschoben. Über den Schlauch lässt sich beispielsweise ein Kontrastmittel einspritzen, um die Herzstrukturen und Gefäße auf dem Röntgenbild besser sichtbar zu machen. Lässt sich jedoch mittels Herzkatheter keine relevante Verengung oder ein Verschluss eines Herzkranzgefäßes nachweisen, so bleibt die Ursache für die Beschwerden zunächst unklar. Eine hohe diagnostische Aussagekraft bietet in dieser Situation ein anderes bildgebendes Verfahren: Die Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens.

 

Die Arbeitsgruppe um Dr. Tilman Emrich und Prof. Dr. Karl-Friedrich Kreitner konnte durch das MRT des Herzens neben einem Infarktgeschehen eine Reihe von Herzerkrankungen als Ursache des Brustschmerzes diagnostizieren. Dazu zählen beispielsweise die Myokarditis, die Tako-Tsubo-Kardiomyopathie oder die dilatative Kardiomyopathie. Die Ergebnisse der MRT-Untersuchung stimmten bei neun von zehn Patienten mit dem klinischen Verlauf über mehrere Monate und der endgültigen Diagnose überein.

 

„Die Studienergebnisse verdeutlichen den hohen Wert der MRT-Bildgebung bei Patienten mit dem Verdacht auf ein akutes Koronarsyndrom und unauffälliger Koronarangiographie, einer speziellen Form der Röntgenuntersuchung, bei der die Herzkranzgefäßarterien abgebildet werden. Die Forschungsarbeit von Dr. Emrich zeigt, dass sich durch den Einsatz der MRT die Ursachen der Symptome zuverlässig diagnostizieren lassen, so dass eine individualisierte Therapie und Nachsorge für den einzelnen Patienten durch das Zentrum für Kardiologie möglich wird“, so Prof. Kreitner, Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie.

 

Seine Studie führte Dr. Emrich in Kooperation mit Kollegen aus dem Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz durch. Die Studienergebnisse hatte das British Journal of Radiology veröffentlicht. Dr. Emrich, geboren 1983, ist Funktionsoberarzt in der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsmedizin Mainz. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Magnetresonanztomographie des Herzens bei verschiedenen Herzmuskelerkrankungen.

 

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kardiologie bei klinischen Projekten soll zukünftig auch auf die Herz-Kreislauf-Forschung in der Normalbevölkerung im Rahmen der Gutenberg-Gesundheitsstudie und anderer herzkranker Patientengruppen ausgeweitet werden.

 

Link zur Publikation:

 

Emrich T, Emrich K, Abegunewardene N, Oberholzer K, Dueber C, Muenzel T, et al. Cardiac MR enables diagnosis in 90% of patients with acute chest pain, elevated biomarkers and unobstructed coronary arteries. Br J Radiol. 2015;88(1049):20150025.

DOI: http://www.birpublications.org/doi/10.1259/bjr.20150025

www.birpublications.org
Objective:To assess the diagnostic value of cardiac MRI (CMR) in patients with acute chest pain, elevated cardiac enzymes and a negative coronary angiogram.Methods …

 

Bildquelle:

British Instiute of Radiology (angefertigt und bereitgestellt von Carole Cross, Communications Manager BIR)

Jägerprüfung 2017 – Anmeldungen noch bis 24. Februar möglich

Bonn. 19. Februar 2017. (mediap). Die Jägerprüfung findet 2017 Ende April und Anfang Mai statt. Anmelden kann man sich bis Freitag, 24. Februar, bei der Unteren Jagdbehörde der Bürgerdienste der Stadt Bonn, Stadthaus, Etage 3 A, Berliner Platz 2, 53111 Bonn, Telefon 0228 – 77 25 46 oder 0228 – 77 25 45. Es gilt der Eingangsstempel der Behörde.

 

Die Prüfung ist in drei Abschnitte aufgeteilt: einen schriftlichen Teil, eine Schießprüfung und einen mündlich-praktischen Teil. Die schriftliche Prüfung ist festgelegt auf Montag, 24. April, um 15 Uhr im Ratssaal des Stadthauses, Berliner Platz 2. Für die Schießprüfung geht es am Dienstag, 25. April, voraussichtlich ab 9 Uhr zum Schießstand "Bengener Heide" in Bad-Neuenahr-Ahrweiler. Der mündlich-praktische Teil wird von Dienstag, 2. Mai, bis Freitag, 5. Mai, jeweils ab 8 Uhr im Stadthaus, Berliner Platz 2, absolviert.

Bundesagentur für Arbeit stoppt IT-Projekt ROBASO

Nürnberg. 19. Februar 2017. (mediap). Die Informationstechnik der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist aufgrund der vielfältigen Aufgaben der BA sehr komplex.  Mit rund 120 eigens entwickelten IT-Verfahren werden die Arbeitsvermittlung unterstützt, Fördermaßnahmen abgewickelt und Geldleistungen wie z.B. Arbeitslosengeld ausgezahlt, teilte die Bundesagentur für Arbeit am 15. Februar 2017 mit. Für die Weiterentwicklung und den Betrieb einer der größten IT-Landschaften Deutschlands hat die BA allein zwischen 2011 und 2016 etwa 4,5 Milliarden Euro aufgewendet. Um die Mitarbeiter mit moderner IT zu unterstützen, hat die BA diverse innovative IT-Großprojekte geplant und erfolgreich umgesetzt. Dazu zählt unter anderem die Einführung einer elektronischen Aktenhaltung. 

Ein anderes Projekt war ROBASO (Rollenbasierte Oberflächen). Ziel war es, den Mitarbeitern das Arbeiten auf einer einzigen IT-Plattform ohne Doppeleingaben und Programmwechsel zu ermöglichen und zu vereinfachen. 


Die Entwicklung von ROBASO begann im Jahr 2010 und mündete in einer Pilotierung im Oktober 2015. Im praktischen Einsatz im Kundengeschäft zeigte sich, dass die Software zu wenig flexibel war, um der Komplexität der Kundenanliegen gerecht zu werden. Die Defizite hätten nicht zeitnah und wirtschaftlich behoben werden können. Die BA hat sich deshalb entschlossen, das Projekt, in das seit dem Start 2010 insgesamt 60 Millionen Euro investiert wurden, zu beenden. 

Der Projektabbruch wurde durch ein unabhängiges externes Audit bestätigt. Die Schwachstellen der Software sind erst bei ihrer Verwendung unter realen Bedingungen erkannt worden. 

Zwischenzeitlich wurden Vorkehrungen getroffen, damit sich ein solcher Projektabbruch nicht wiederholt: Die Entwicklung neuer Software erfolgt in überschaubaren Stufen mit begleitenden Anwendertests in der Praxis. Großprojekte werden während der Projektlaufzeit regelmäßig extern auditiert, um das Risikomanagement zu überprüfen. 

Anlässlich der gewonnenen Erkenntnisse wurden alle anderen derzeit laufenden IT-Projekte der BA überprüft. Es gibt keine Projekte mit  vergleichbaren Konstellationen. 

Stefan Krohmer dreht in und um Hannover NDR-Fernsehfilm mit Ursula Strauss, Valerie Niehaus, Hannes Jaenicke und Godehard Giese

Hamburg. 19. Februar 2017. (mediap). Ursula Strauss, Valerie Niehaus, Hannes Jaenicke und Godehard Giese stehen bis zum 15. März in und um Hannover für den NDR vor der Kamera. Stefan Krohmer ("Ende der Saison") inszeniert den Fernsehfilm "Meine fremde Freundin" (Arbeitstitel) nach einem Buch von Katrin Bühlig ("Restrisiko") und Daniel Nocke ("Zeit der Helden"). Krohmer und Nocke arbeiteten bereits bei 17 teilweise preisgekrönten Filmen zusammen; ihre Arbeiten stehen für einen modernen schonungslosen Blick auf menschliche Schwächen. 


In "Meine fremde Freundin" (AT) freut sich Andrea Bredow (Valerie Niehaus) über ihre neue Kollegin im Gesundheitsamt: Judith Lorenz (Ursula Strauss) scheint nett und kompetent zu sein. Und sie lässt sich nichts von Büro-Macho Volker Lehmann (Hannes Jaenicke) gefallen. Die Frauen schließen schnell Freundschaft.


Dann geschieht das Unfassbare: Judith wird während ihrer Arbeitszeit in einem Abstellraum von Volker Lehmann brutal vergewaltigt. So erzählt sie es Andrea und später der Polizei. Die Ermittlungsmaschine rollt an. Volker Lehmann wird verhaftet, obwohl er behauptet, seiner Kollegin nichts getan zu haben. Es steht Aussage gegen Aussage. Das Gericht glaubt Judith, und Volker Lehmann wird zu fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Als Andrea Judith näher kennenlernt, beginnt sie, an der Freundin zu zweifeln. Als Judith andeutet, hinter dem Rücken von Andrea würde deren Ehemann Martin (Godehard Giese) versuchen, die Freundschaft der Frauen zu zerstören, ahnt Andrea, dass sie selbst bald große Probleme bekommen könnte. 


Neben den oben Genannten spielen unter anderem Johanna Gastorf (Dr. Gonzor), Winnie Böwe (Kirsten Lehmann), Henny Reents (Sabine Slowinski), Gisa Zach (Dr. Mona Schäfer) und Tobias Beyer (Roland Frey).


Produzent ist Hubertus Meyer-Burckhardt (Polyphon Film-und Fernsehgesellschaft), Kamera: Manuel Mack, Produktionsleitung: Susanne Bähre, Redaktion: Christian Granderath und Sabine Holtgreve. Der Film wird gefördert mit Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen. Das Erste zeigt "Meine fremde Freundin" (AT) voraussichtlich noch in diesem Jahr.

Buschmann-Gastbeitrag: Trumps Wahnsinn gehört zur Verhandlungstaktik

Berlin. 19. Februar 2017. (mediap). Der FDP-Bundesgeschäftsführer Dr. Marco Buschmann schrieb für „Tagesspiegel Causa“ (16. Februar 2017) den folgenden Gastbeitrag:


„Verrückt“ müsse Donald Trump sein, meint nicht nur der Regisseur James Foley. Der Spiegel vergleicht den US-Präsidenten auf einem Titel-Cover mit Jihadi John, einem sadistischen IS-Schlächter. Der Psychotherapeut John D. Gartner stellt gar eine Ferndiagnose und meint, Trump leide unter einem „bösartigem Narzissmus“. Kann es sein, dass wir es bei dem mächtigsten Mann der Welt mit einem Wahnsinnigen zu tun haben? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Denn sein Verhalten, das mal pubertär, mal verstörend wirkt, könnte auch schlicht einer unter US-Präsidenten immer wieder erprobten Verhandlungstaktik entsprechen.


Im Oktober 1962 stand die Welt am Rande des Abgrunds. Der Staatschef der Sowjetunion, Nikita Chruschtschow, wollte Atomwaffen auf Kuba stationieren. Die USA unter Führung des frisch gewählten Präsidenten John F. Kennedy waren nun vor die Wahl gestellt, eine akute atomare Bedrohung 90 km vor ihrer Küste zu akzeptieren oder dies mit militärischen Mitteln zu verhindern. Jedermann war klar, dass ein militärischer Konflikt zwischen den beiden Super-Mächten in einen Dritten Weltkrieg münden konnte. Genau darauf setzte Kennedy. Er spielte mit einem „Abgrund“, in den beide Gegner hätten stürzen können. Chruschtschow wurde es zu gefährlich. Er gab nach. Spieltheoretiker sprechen hier von Brinkmanship – dem Herbeiführen eines Risikos, das dem Gegner so unerträglich erscheint, dass er seine Position räumt.


Der kritische Erfolgsfaktor beim Brinkmanship ist die Glaubwürdigkeit der drohenden Gefahr – also die Bereitschaft des Gegenspielers, auch selbst in den Abgrund zu stürzen. Chruschtschow glaubte offenbar, der junge US-Präsident sei so unbesonnen, dass er es auf einen Krieg ankommen lasse.

Einige Jahre später erschien eine ähnliche Drohung des US-Präsidenten Richard Nixon offenbar nicht so glaubwürdig. Er wollte den Krieg zwischen Nord- und Südvietnam unbedingt beenden. Dazu behauptete er, notfalls Atomwaffen gegen Nordvietnam einzusetzen. Die kommunistische Führung glaubte das nicht. Sie ging offenbar davon aus, dass kein vernünftiger Mensch im Amt des US-Präsidenten bereit wäre, wegen eines Konflikts in einem kleinen asiatischen Land am anderen Ende der Welt, einen atomaren Konflikt zu riskieren.


Nixon wählte daher eine besondere Version des Brinkmanship: die Mad Man-Variante. Nehmen wir an, der Gegner verlässt sich darauf, dass er es mit jemand Vernünftigem zu tun hat. Ein vernünftiger Gegner wird für sich selbst aber keine unkalkulierbaren Risiken eingehen. Daher glaubt man ihm auch nicht, wenn er behauptet, die ganze Welt und mit ihr sich selbst in den Abgrund zu stürzen. Beim Brinkmanship ist Vernunft mitunter kein Vorteil, sondern ein taktischer Nachteil.


Auf dieses Problem gibt es nur eine logische Antwort: einen Wahnsinnigen! Nixon platzierte daher die wildesten Gerüchte: Er sei getrieben von blindem Hass gegen den Kommunismus. Einige verbreiteten sogar in seinem Auftrag „fake news“: Nixon sei verrückt geworden. Wie die Geschichte zeigt, reichte auch das offenbar nicht aus, um Nordvietnam zu überzeugen. Nixon hat die Mad Man-Variante nicht überzeugend gespielt.

Donald Trump scheint man seinen Wahnsinn jedoch abzunehmen. Ginge man davon aus, er handelte strategisch, könnte man in ihm den Meister des Brinkmanships in der Mad Man-Variante erkennen. Ob man ihn so in Zukunft bezeichnen wird, wird maßgeblich von seinen künftigen Verhandlungserfolgen abhängen. Die können sich auf ganz unterschiedlichen Feldern erweisen, an denen sich seine Vorgänger die Zähne ausgebissen haben.


Über Jahre setzte sich die Regierung Obama für internationale Exportquoten ein. US-Finanzminister Timothy Geithner startete 2010 dazu eine Initiative und prügelte verbal geradezu auf China, Deutschland und Japan ein. Doch seine Vorschläge wurden beim G20-Gipfel in Südkorea abgelehnt. Am Ende fehlte es ihm an einem glaubwürdigen Druckmittel. Denn niemand nahm an, dass ein vernünftiger Mann wie Geithner notfalls zu Protektionismus und Schutzzöllen greifen würde, um seine Forderungen durchzusetzen. Jeder wusste: Damit schadet er nicht nur seinen Verhandlungsgegnern, sondern auch den USA selbst. Man kam ihm also nicht entgegen. Aber hätte man ebenso einen Wahnsinnigen ignoriert, dem man zugetraut hätte, die Wohlstandsmaschine Welthandel in Schutt und Asche zu legen? Trump probiert es womöglich gerade aus, wenn er das Thema Exportdeckelung in die USA wieder aufgreift und mit Zöllen und Protektionismus droht.


Seit vielen Jahren mahnen die USA ihre NATO-Verbündeten an, angemessene Beiträge zum gemeinsamen System militärischer Sicherheit zu leisten. Während die USA fast vier Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in Militärausgaben aufwenden, sind es bei den anderen NATO-Staaten im Durchschnitt nur 1,4 Prozent – trotz der Verpflichtung zwei Prozent zu investieren. Im Jahr 2011 warnte der damalige US-Verteidigungsminister Robert Gates bei einer Rede in Brüssel, dass die Geduld des US-Kongresses bald überspannt sein könnte, weiterhin so viel amerikanisches Steuerzahlergeld für die Sicherheit europäischer Verbündeter auszugeben. Auch diese Drohung fruchtete nicht, weil die Europäer um die starken sicherheitspolitischen Interessen der USA in Europa wussten. Doch hätte man die Drohung eines Verrückten ignoriert, dem man zugetraut hätte, die USA zurück in den Isolationismus zu führen? Trump probiert es womöglich gerade aus, wenn er das Ausgabeverhalten der NATO-Partner kritisiert und das Bündnis in Frage stellt.


Wie geht man mit diesem Befund um? Falsch wäre es, auf Wahnsinn mit Wahnsinn zu antworten. Denn sonst wiederholt sich die Eskalationsspirale der Juli-Krise von 1914. Wer Nationalismus mit Nationalismus, Säbelrasseln mit Säbelrasseln und „begrenzte Offensiven“ mit ebensolchen „begrenzten Offensiven“ beantwortet, landet mit Gewissheit in dem Abgrund, der für alle Beteiligten die schlechteste Lösung wäre. Es hilft nur die nüchterne Definition der eigenen Interessen und das beharrliche Einstehen dafür, ohne sich von Kriegsbemalung und -geschrei ins Bockshorn jagen zu lassen. Keep calm and negotiate!

Landgericht Landau: Urteilsverkündung im Mörlheimer Mordprozess

Landau. 19. Februar 2017. (mediap). Die Urteilsverkündung in dem Strafverfahren wegen der Tötung einer 86 -jährigen Frau in Mörlheim bei Landau ist für Donnerstag, 23.2.2017, 9:00 Uhr im großen Sitzungssaal des Landgerichts Landau in der Pfalz geplant.


Da dieser Prozess auf ein reges Interesse der Öffentlichkeit gestoßen ist, hat der Vorsitzende die sitzungspolizeiliche Anordnung erlassen, dass aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten Platzkarten an Zuhörer vergeben werden in der Reihenfolge des Eintreffens der Besucher. Für Vertreter der Presse sind fünf Plätze reserviert. Es wird um rechtzeitige Akkreditierung gebeten, teilte das Gericht mit.

ARD-Erfolgsshow „Klein gegen Groß“ jetzt mit ORF-Beteiligung

Hamburg. 19. Februar 2017. (mediap). Nach sechs Jahren im Ersten beteiligt sich der Österreichische Rundfunk (ORF) an "Klein gegen Groß". Die Show läuft am Sonnabend, 18. März, zeitgleich im Ersten und in ORF eins. Im Mittelpunkt der Sendung stehen wie immer Kinder mit faszinierenden Talenten und Fähigkeiten, die gegen Erwachsene antreten. Kai Pflaume präsentiert neun spannende und unglaubliche Duelle, darunter zwei mit österreichischen Kindern. Als prominente Gegner werden dabei sein unter anderem Sängerin und Schauspielerin Yvonne Catterfeld, Olympiasieger Christoph Harting, Tagesschau-Sprecher Jan Hofer, Modedesigner Guido Maria Kretschmar, Schauspieler Miroslav Nemec sowie aus Österreich Sänger Hansi Hinterseer und ORF III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher. 


Thomas Schreiber, ARD-Unterhaltungskoordinator und Leiter des NDR Programmbereichs Fiktion & Unterhaltung: "Da wächst zusammen, was zusammen gehört – ich freu‘ mich sehr, dass der ORF sich nun auch an der erfolgreichen Familienshow ‚Klein gegen Groß‘ beteiligt und wir länderübergreifend mit Kai Pflaume, neun starken Kindern aus Deutschland und Österreich und großartigen Wettpartnern spielen."

ORF-TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm: "Aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen der ARD und dem ORF bei der Eurovisionsshow ‚Spiel für dein Land‘ haben wir uns entschlossen, bei der erfolgreichen Samstagabendshow ‚Klein gegen Groß – Das unglaubliche Duell‘ ebenfalls als Koproduzent dabei zu sein. So werden sich nun auch österreichische Kinder und Prominente den spannenden Duellen stellen. Wir freuen uns auf den Ausbau der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem in der ARD federführenden Sender NDR und der ORF-Unterhaltung."

Bereits am Sonnabend, 18. Februar, zeigte Das Erste um 20.15 Uhr eine weitere Folge von "Klein gegen Groß", u. a. mit Toni Kroos, David Coulthard und Matthias Schweighöfer.

From Cult to Christ – My Journey Out of Hell

 

Contact: Chris Plumb, Author, 916-230-9087, chris@journeyoutofhell.org 

CITRUS HEIGHTS, Calif., Feb. 17, 2017 /Christian Newswire/ — Author Chris Plumb has been through hell and back. We all go through struggles in life – some of us more so than others. Chris is one of those few people who have gone through those struggles most of us could not even comprehend and transformed his life after. From his struggles in finding acceptance as a youth to his finding of peace through a higher power in Christianity, Chris delivers a first person narrative of what it is like to be abused, struggle, persevere, and succeed.  

My Journey Out of Hell is not just another novel about a life story – It is about transformation, about finding oneself in the darkest times, and about learning to accept and love oneself. The transformations and the lessons that can be learned from Chris‘ life experiences will astound you. From his struggles as a youth through early adulthood, to finding Christ and reformatting his life through Christianity and finding a higher power, you will not put the book down once you start reading it. "His journey through the deep hurts and disappointments in his life will reach out and touch the hearts of those who are hurting." 

My Journey Out of Hell will make anyone stop and think about the trials they are going through and wonder if they are all really that bad – because compared to Chris‘ trials, they most likely are not. This spiritual, religious, and motivational novel is available for sale in all markets through the book website, www.journeyoutofhell.org

"Learn the path that lead this author to peace and tranquility. This is what caught my attention so much. I truly recommend this book to anybody; regardless of whether you are in a religion or not." 

About the Author: Chris grew up in a Mormon household in Las Vegas, Nevada. Chris now lives in California with his 4 children; Brayden, Jordan, Libby and Austin. After a career in real estate Chris followed his passion to write, and is now sharing his story as a way to help others find peace in their lives. 

Contact Chris for speaking engagements and more information on My Journey Out of Hell @ 916-230-9087, chris@journeyoutofhell.org   

Von der Leyen, CDU, zu Fake News-Angriffen: „Wenn solche fiesen Gerüchte ausgestreut werden, können wir sofort reagieren.“

Von der Leyen, CDU, zu Fake News-Angriffen: "Wenn solche fiesen Gerüchte ausgestreut werden, können wir sofort reagieren." 

Berlin. 19. Februar 2017. (mediap). Ursula von der Leyen, CDU, Verteidigungsministerin, informierte am Freitag beim Nachrichten-Fernseh-Sender n-tv zu ihrer Rede beim U20-Gipfel und ob sie US-Präsident Trump vor Alleingängen warnt: "Ich habe gesagt, dass wenn wir zusammen handeln wollen als Allianz, ist es entscheidend, dass keiner alleine nach vorne prescht, sich aber auch keiner  zurückduckt. (…) Ich habe dann die Antwort des amerikanischen Verteidigungsministers gehört, der sehr klar kommuniziert hat, wie fest Amerika an der Seite des Bündnisses steht. (…)"

 

Zu den Äußerungen Jürgen Trittins, die Nato schlage die Hacken vor den USA zusammen: "Da hat Jürgen Trittin wieder einmal die Zeit verschlafen. (…) Wir haben bereits vor der amerikanischen Wahl gesagt, es kann nicht sein, dass Amerika doppelt so viel leistet wie ganz Europa zusammen. Es ist unsere gemeinsame Sicherheit. (…)"

 

Zum Fake News-Angriff auf die Bundeswehr und ob Deutschland dagegen gut gerüstet ist: "Gegen allgemeine Cyber-Angriffe sind wir sehr gut gerüstet. Wir stellen jetzt ein Cyber-Kommando auf mit einem eigenen Cyber-Kommandeur, das heißt es ist eine gleichberechtigte Einheit (…). Was in Litauen mit diesen Fake News passiert ist, das ist das Prinzip, das wir verstanden haben. Deshalb haben wir auch schnell gelernt und konnten schnell reagieren. (…) Wenn solche fiesen Gerüchte ausgestreut werden, können wir sofort reagieren (…) und gleich auch das Muster darlegen, wie man versucht Stimmung zu machen. Diese Stimmung (…) ist gegen Demokratien."

What Do We Know About Refugees?

  

Contact: Lisa Jones, Christian Freedom International800-323-2273

FRONT ROYAL, Va., Feb. 17, 2017 /Christian Newswire/ — What do we know about the religious and political beliefs of refugees and asylum seekers who have entered the United States these past eight years?

The U.S. takes more than twice as many refugees as all countries from the rest of the industrialized world combined. But for leftist activists, the number of refugees entering the U.S. is never enough and our borders should be open for all. 

However, these same activists seem to only care about the resettlement of Muslims refugees and rarely, if ever, speak out for persecuted minority Christian refugees. Why?

The previous administration admitted more Muslim refugees to the U.S. than any time in our history. A closer examination of this reveals startling evidence that the motivation to resettle Muslim refugees is not based on humanitarian concern. Rather, the reasons may be political.

According to a report by Pew Research (July 22, 2016), when it comes to political and social views, Muslims are far more likely to identify with or lean toward the Democratic Party (70%) than the Republican Party (11%) and to say they prefer a bigger government providing more services (68%) over a smaller government providing fewer services (21%). 

In other words, Muslim refugees, when they become eligible to vote, overwhelmingly support the Democratic Party and remain on public assistance. Christians, on the other hand, are more likely to vote with the Republican Party and become self-sufficient. Tragically, this could be one of the major reasons persecuted minority Christians were basically ignored these past eight years. 

Refugee resettlement should be based on persecution and threat of death, not on politics.

"There is strong evidence that many Muslims hold views that clash with Western norms," says CFI President Jim Jacobson.

 

  • In the United Kingdom police recorded more than 11,000 "honor" crimes between 2010 and 2014. A British think tank counted 18 honor killings in that country from 2010 to 2014.
     
  • A 2013 survey sponsored by Pew Research Center found that 99 percent of Muslims in Afghanistan and 91 percent of Iraqi Muslims favored making Sharia law the official law of their countries. 
     
  • A 2011 Pew survey found that 40 percent of Pakistani Muslims believed it is often or sometimes justified to kill a woman engaged in premarital sex or adultery in order to protect the family’s honor.

Of the 10,000 Syrian refugees admitted to the U.S. over the past 12 months, less than .5 percent were persecuted minority Christians. 
 
Christians Freedom International supports President Trump’s executive order on immigration and is calling for the privatization of the refugee resettlement program. Christian Freedom International is an interdenominational human rights organization for religious liberty, helping persecuted Christians and their communities world-wide including emergency and disaster relief, Bible distribution, medical assistance, food, water, clothing, tools, schools, habitat improvement, aid to the disabled, education, pastor & child sponsorship, advocacy, refugee & asylum case-work, vocational training, resettlement assistance and self-help initiatives. 

Christian Freedom International has assisted in the resettlement of Karen Christian refugees from Burma and assisted Christian asylum seekers from around the world. CFI operates a housing facility to assist persecuted Christian refugees‘ transition to self-sufficiency. 

To find out how you can help please visit our website www.chrisianfreedom.org, or call 800.323.2273

Tarifergebnis im öffentlichen Dienst der Länder: Deutliche Reallohnerhöhungen plus strukturelle Verbesserungen

Bsirske: "Insgesamt ist das ein positives Ergebnis!"


Berlin. 19. Februar 2017. (mediap). In der Tarif- und Besoldungsrunde für die Beschäftigten der Bundesländer (ohne Hessen) haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf ein umfassendes Gesamtpaket aus prozentualen Anhebungen und strukturellen Verbesserungen verständigt. "Wir haben ein Ergebnis mit
deutlichen Reallohnsteigerungen erzielt", sagte Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am Freitagabend in Potsdam. Bsirske hob zugleich hervor, dass es gelungen sei, die Bezahlungen im Sozial- und Erziehungsdienst zu verbessern und Akzente zugunsten der Auszubildenden und jüngeren Beschäftigten zu setzen: Bsirske: "Insgesamt ist das ein positives Ergebnis."

Im Einzelnen sieht die Einigung eine tabellenwirksame Anhebung der Gehälter um 2,0 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2017 beziehungsweise um 75 Euro Mindestbetrag als soziale Komponente vor. Ein weiterer Anhebungsschritt um 2,35 Prozent erfolgt zum 1. Januar 2018. Die Einführung der Stufe 6 für die Entgeltgruppen 9 bis 15 erfolgt in zwei Teilschritten: zum 1. Januar 2018 sowie zum 1. Oktober 2018. "Damit setzen wir Akzente in den oberen Entgeltgruppen, die mit einer sozialen Komponente in den mittleren und unteren Entgeltgruppen ausbalanciert wird", erläuterte Bsirske.

Zudem wurde eine Prozessvereinbarung über die Aushandlung einer neuen Entgeltordnung verabredet, von der künftig insbesondere die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und dem Pflegebereich profitieren sollen. Bis zu einer Einigung, die in der Tarifrunde 2019 angestrebt wird, erhalten Sozialarbeiter je nach Eingruppierung 50 bis 100 Euro mehr pro Monat, Erzieherinnen und Kita-Leitungen 80 Euro. 

Darüber hinaus erhalten die Auszubildenden eine in zwei Schritten von jeweils 35 Euro erhöhte Vergütung sowie künftig 29 Tage Urlaub im Jahr. Keine abschließende Einigung wurde in der Frage der Einbeziehung der schulischen Ausbildungsgänge in den Geltungsbereich der Azubi-Tarifverträge erzielt. Hier wollen sich die Tarifpartner noch mehr Zeit lassen und haben Gespräche unter Beteiligung der Verhandlungsführer Frank Bsirske für die Gewerkschaften und Peter-Jürgen Schneider für die Länder vereinbart. "Damit haben wir erreicht, dass die jungen Menschen zumindest in absehbarer Zeit mit einer angemessenen Vergütung rechnen können", sagte Bsirske.

Zudem wurde eine Übergangsversorgung für Beschäftigte im Justizvollzug und im feuerwehrtechnischen Dienst vereinbart, die die Nachteile des vorzeitigen Renteneintritts mit einer einmaligen Abfindungszahlung in Höhe von rund 70.000 Euro kompensieren soll.

Die ver.di-Bundestarifkommission hat das Verhandlungsergebnis einstimmig für die jetzt folgende Mitgliederbefragung zur Annahme empfohlen. ver.di fordert von den Bundesländern die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Ergebnisses auf die Beamtinnen, Beamten und Versorgungsempfänger.

Schröter und Görke begrüßen rasches Verhandlungsergebnis

Einigung bei Tarifverhandlungen

 

Schröter: „Abschluss der Vernunft“ – Görke: „Ergebnis ist fair und sozial“

 

Potsdam. 19. Februar 2017 (mediap). Innenminister Karl-Heinz Schröter und Finanzminister Christian Görke haben die Einigung bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder begrüßt. Schröter sprach am Samstag in Potsdam von einem „Abschluss der Vernunft nach zügigen Verhandlungen“. „Das Ergebnis ist angesichts der guten wirtschaftlichen Entwicklung und der daraus resultierenden Steuereinnahmen vertretbar. Jeder Kompromiss ist besser als Arbeitskampf. Die Landesbeschäftigten erfüllen eine wichtige Aufgabe und verdienen Wertschätzung, auch in Form von Gehaltssteigerungen. Mit dem jetzigen Abschluss nehmen sie weiter an der allgemeinen Einkommensentwicklung teil“, betonte der Innenminister.

 

Görke sagte: „Ich sehe die erzielte Einigung mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen ist sie für den Landeshaushalt eine zusätzliche Belastung, die wir natürlich sehr deutlich spüren werden. Zum anderen ist das Ergebnis für unsere Beschäftigten aber auch fair und sozial, weil die Tarifbeschäftigten der Länder so auch an der stabilen Entwicklung der Steuereinnahmen und an der guten Konjunktur beteiligt werden. Wir sichern mit dieser Einigung, dass wir auch in den kommenden Jahren weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber für junge Menschen sind.“

 

Nach ersten Berechnungen des Finanzministeriums bedeutet die Einigung für die Tarifbeschäftigten eine Mehrbelastung des Landeshaushalts von rund 24 Millionen Euro in diesem Jahr und weiteren rund 53 Millionen Euro im kommenden Jahr. Das Ergebnis sieht für die Tarif Einkommensverbesserungen von zwei Prozent, mindestens aber 75 Euro rückwirkend zum 1. Januar 2017 und weiteren 2,35 Prozent zum 1. Januar 2018 vor. Auszubildende erhalten eine lineare Verbesserung ihrer Vergütungen um jeweils 35 Euro monatlich zum 1. Januar 2017 und zum 1.Januar 2018 vor. Außerdem enthält die Einigung eine Reihe struktureller Verbesserungen. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren.

 

Zur Übernahme des Ergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten des Landes sagte Görke: „Wie Sie wissen, bin ich stets für eine faire Beteiligung der Beamtinnen und Beamten am Ergebnis für die Tarifbeschäftigten eingetreten. Wir werden daher nun zügig alle Einzelheiten des Tarifergebnisses prüfen und dann mit dem DGB und dem Beamtenbund die Gespräche suchen. Inwieweit das Ergebnis für die Beamtinnen und Beamten übernommen werden kann, muss anschließend zunächst das Kabinett und abschließend der Landtag entscheiden.“

 

Auch Schröter unterstrich: „Bei der Übertagung des Abschlusses auf die Beamten muss es fair zugehen. Dabei muss auch gesehen werden, dass Brandenburg die zweitniedrigste Besoldung aller Länder hat.“

Norma McCorvey in TV Ad: „It Was All a Lie“ — „I Will Take This Burden to My Grave“ See TV Ad Link in News Release

 

Before She died…Norma McCorvey said in a TV ad: "It was all a lie." Norma exposed the lies behind Roe v. Wade in graphic campaign ad for Randall Terry  

Contact: Randall Terry, 304-289-3700

MEDIA ADVISORY, Feb. 18, 2017 /Christian Newswire/ — See commercial at:

www.youtube.com/watch?v=VnmLL6s3E9M 

and: www.youtube.com/watch?v=AifcF21d014 

Script for Norma McCorvey ad for Randall Terry for congress:

 

"I’m Norma McCorvey, the former Jane Roe of the Roe vs. Wade decision that brought legal child killing to America.

"I was persuaded by feminist attorneys to lie; to say that I was raped, and needed an abortion. It was all a lie.

"Since then, over 50 million babies have been murdered. I will take this burden to my grave.  

"Please, don’t follow in my mistakes. DO NOT vote for Obama. Obama murders babies."

Statement from Randall Terry, Founder of Operation Rescue:

 

"The first time Norma and I met was at an Operation Rescue event in the early 1990s in California. Norma was with the pro-choice crowd, screaming at me and blowing a whistle in my ear. 

"After her conversion to Christ, we became close personal friends, spending much time together over a 15 year period. She stayed as our guest in our home for nearly a month on one occasion. On other occasions, we travelled around the country for various pro-life events, or just hung out with friends, shooting pool. (She was a closet pool shark.)

"She was a tough, Texas woman, who did not take crap from anyone. She would call someone a liar or a damn fool to their face. She never wavered in her repudiation of Roe vs. Wade, and the subsequent death of millions of innocent babies.

"Make no mistake: she wanted Roe v. Wade overturned, and she wanted it to be a crime under law to kill any unborn baby by abortion.

"May God have mercy on her soul, and grant her eternal life through our Lord Jesus Christ."

For those interested in interviewing Randall Terry for more "behind the scenes" stories about Norma McCorvey, an interview can be scheduled at: 304-289-3700.

Operation Rescue’s Statement on the Passing of Pro-Life Icon Norma McCorvey

Contact: Troy Newman, President, 316-683-6790 ext. 111; Cheryl Sullenger, Senior Vice President, 316-516-3034; both with Operation Rescueinfo.operationrescue@gmail.com   

 

WICHITA, Kan., Feb. 18, 2017 /Christian Newswire/ — Operation Rescue is saddened to learn of the passing of Norma McCorvey, the "Roe" of the 1973 Supreme Court decision, Roe v. Wade. McCorvey later converted to Christianity and became a strong pro-life advocate calling for the reversal of that decision, which decriminalized abortion in the United States. 

McCorvey was a long-time friend of Operation Rescue and lived for several months with the family of Operation Rescue President Troy Newman in Wichita, Kansas.
 

"I am deeply saddened at the loss of our dear friend Norma McCorvey. She spent the better part of the last 25 years working to undo the terrible Supreme Court decision that bears her name," said Newman. "Her work was not in vain. Norma became an inspiration for so many, and we at Operation Rescue work every day to achieve her goal of ending abortion in America."

 

Read this statement online.
 

About Operation Rescue® 

Operation Rescue is one of the leading pro-life Christian activist organizations in the nation and has become a strong voice for the pro-life movement in America. Click here to support Operation Rescue. 

The Death of Roe

"O Death, where is your sting? O Hades, where is your victory" (1 Corinthians 15:55)


Contact: Rev. Flip Benham, 980-722-4920; Rev. Rusty Lee Thomas, 254-715-3134

WACO, Texas, Feb. 18, 2017 /Christian Newswire/ — Right after Norma McCorvey’s conversion to Christ, she wrote, "I’m Norma McCorvey, the former Jane Roe of the Roe v. Wade decision that brought legal child killing to America. I was persuaded by feminist attorneys to lie; to say that I was raped, and needed an abortion. It was all a lie. Since then, over 50 million babies have been murdered. I will take this burden to my grave. Please, don’t follow in my mistakes." 

Operation Rescue/Operation Save America is pleased to report that she did not go to the grave with that burden. She went to the grave with the salvation of her Lord. He took the burden, her debt of sin upon Himself and through His crucifixion and resurrection, redeemed Miss Norma’s guilt-ridden soul. The old Norma died (Pre Roe) and a new Norma emerged (Post Roe).

When she struggled with the overwhelming guilt of her involvement with abortion, Rev. Flip Benham, who baptized her, gave her this reassuring Scripture, "I sought the LORD, and he answered me; he delivered me from all my fears. Those who look to him are radiant; their faces are never covered with shame." (Psalms 34:4, 5) 

Rev. Flip Benham, former National Director of OR/OSA, states, "The three people most instrumental in ushering us into the era of Roe v. Wade, Dr. Barnard Nathanson (founder of NARAL), Sandra Cano (Jane Doe of Doe v. Bolton), and Norma McCorvey (Jane Roe of Roe v. Wade), are now all in the great cloud of witnesses cheering us on as we continue to fight for the lives of our Lord’s precious preborn babies. All three lied or were lied to, to give us this damnable law. All three were sinners saved by grace through faith in Jesus Christ. All three, in their Christian years, did their very best to undo the lies that gave us Roe v. Wade. All three are today more alive than they have ever been. All three have run their lap of the race. It is our turn now! Good night for now Miss Norma – we will see you in the morning!"

Rev. Rusty Lee Thomas, current National Director of OR/OSA states, "Looking back on how the Lord has used this ministry, we rejoice in the thousands of lives that have been spared, the souls that have been saved, like Miss Norma, and the many death camps that have been shut down. We pray the death of Roe (Miss Norma) prophetically signals the death of Roe vs. Wade. May the destroyer of men made in the image of God be destroyed in Jesus‘ mighty name!"

For those interested in Miss Norma’s reflections, here is her poem called Empty Playgrounds. 
afterabortion.blogspot.fr/2003/05/empty-playgrounds-poem-by-miss-norma.html 

For her full story, check out her book Won by Love, www.amazon.com/Won-Love-Norma-McCorvey/dp/0785286543.  

Remembering a Champion of Personhood

Contact: Genevieve Wilson, Georgia Right to Life (GRTL), 404-285-4218

 

NORCROSS, Ga., Feb. 18, 2017 /Christian Newswire/ — Georgia Right to Life (GRTL) today honored the memory of Norma McCorvey, who went from being the face of the abortion movement to become a powerful pro-life advocate.

 

"Her conversion to Christianity lifted the veil hiding the lie at the heart of Roe v Wade and awakened her to the truth that a pre-born child is in fact a person and deserves constitutional protection," said GRTL President Ricardo Davis.

 

McCorvey, who died Saturday, was the Jane Roe in the infamous 1973 Supreme Court decision. In that ruling, the court denied that a pre-born child is a person, thereby unleashing a holocaust that has claimed 60 million precious lives.

 

"She is proof that God changes hearts and makes people aware that slaughtering innocent children is evil and must be ended," Davis said.

 

Georgia Right to Life promotes respect and effective legal protection for all innocent human life from earliest biological beginning through natural death. GRTL is one of a number of organizations that have adopted Personhood as the most effective pro-life strategy for the 21st century.

20.02.2017 – Welttag der Sozialen Gerechtigkeit

Bündnis "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!" will soziale 

Gerechtigkeit zum Wahlkampfthema machen

Berlin, 19.02.2017. In einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bündnisses "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!" vom 19. Februar 2017, teilt das Bündnis mit, den Welttag der Sozialen Gerichtigkeit zum Wahlkampf-Thema machen zu wollen.

Eine steuerpolitische Kehrtwende zur Finanzierung von mehr sozialer Sicherheit und notwendigen Investitionen in das Gemeinwesen fordert das Bündnis "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle" anlässlich des Welttags der Sozialen Gerechtigkeit am kommenden Montag. 

"Es ist Zeit für soziale Gerechtigkeit", sagt der ver.di Vorsitzende Frank Bsirske. "Dafür brauchen wir eine Kehrtwende in der Steuerpolitik, die den Reichtum im Lande so umverteilt, dass die Beschäftigten davon mehr profitieren und einen Kurswechsel in der Rentenpolitik, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Würde von ihrer Rente leben können", so Bsirske. Gerade im Wahljahr 2017 sei es
wichtig, die Politik dafür in die Pflicht zu nehmen.

"Unser Bündnis wird dafür sorgen, dass sich alle Parteien in diesem Wahlkampf zum Thema Vermögens-, Erbschafts- und Einkommensteuer verhalten müssen. Ein guter Sozialstaat braucht zwingend eine solidarische und nachhaltige Finanzierung. Davon sind wir in Deutschland weit entfernt", so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführerdes Paritätischen Gesamtverbandes.

"Die starken sozialen Ungleichheiten in Deutschland zeigen sich in den vielen Kommunen, welche von Haushaltsproblemen und zunehmender öffentlicher Armut geprägt sind. Diese unhaltbare Situation lässt sich effektiv nur durch eine gerechte Umverteilungspolitik von ganz oben nach unten bekämpfen, denn Geld ist genug da – es muss nur gerechter verteilt werden!", so Ingo Meyer, vom Netzwerk Umverteilen in Nordrhein-Westfalen.

Seit dem Auftakt im Januar 2017 haben sich inzwischen über 30 bundesweit aktive Organisationen und Initiativen dem Bündnis "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!" angeschlossen. Soziale Gerechtigkeit zum zentralen Thema im Bundestagswahljahr 2017 zu machen, ist das erklärte gemeinsame Ziel. Das Bündnis setzt auf die Bündelung der individuellen Stärken und Aktivitäten der beteiligten Organisationen: Umverteilung für mehr soziale Gerechtigkeit wird beispielsweise auch ein Schwerpunkt des diesjährigen Armutskongresses sein, der auf Initiative des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, des DGB und der Nationalen Armutskonferenz am 27. und 28. Juni in Berlin stattfindet. Wie 
internationale Steuergerechtigkeit zum Abbau sozialer Ungleichheit beitragen kann, verdeutlicht eine aktuelle Kampagne von Oxfam. Weitere Kampagnen und Veranstaltungen der einzelnen Bündnispartner zum Thema sind in Planung.

Über die Bündnisplattform unter www.reichtum-umverteilen.de

www.reichtum-umverteilen.de
Aufruf: Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle! Wir können ein besseres und gerechtes Land für alle schaffen, die hier leben. In Deutschland gibt es so …

 unterstreichen die Bündnispartner den inneren Zusammenhang ihrer Kampagnen und Aktionen in diesem Wahljahr. Ein gemeinsamer Veranstaltungskalender, eine Sammlung von relevanten Fachinformationen sowie ein Blog bündeln die Expertise. Geplant sind gemeinsame Presse- und Lobbyaktivitäten und unter anderem die 
Veröffentlichung eines Comics. Zudem will das Bündnis offensiv den Kontakt mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl suchen, um für seine Forderungen zu werben.

Auch lokal und regional gründen sich immer mehr Umverteilen-Bündnisse. Bereits am 6. April wird ein NRW-weites Bündnis eine Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf durchführen. Für Samstag, den 6. Mai, werden im Rahmen eines dezentralen Aktionstages in verschiedenen Städten Aktionen und Veranstaltungen stattfinden.

Mehr Informationen: www.reichtum-umverteilen.de

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Aufruf: Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle! Wir können ein besseres und gerechtes Land für alle schaffen, die hier leben. In Deutschland gibt es so …



Zum Trägerkreis des Bündnisses gehören:
Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. (AABF) – attac – AWO 
Bundesverband – Bundesjugendwerk der AWO – Bundesverband NEMO 
Netzwerke von Migrantenorganisationen – Bundesvereinigung 
Soziokultureller Zentren e.V. – Der Paritätische Gesamtverband – 
Deutscher Kinderschutzbund (DKSB) – Deutscher Mieterbund (DMB) – DIDF
– Die Tafeln Bundesverband – Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale 
Menschenrechte und Partizipation – FÖS – Forum Ökologisch-Soziale 
Marktwirtschaft – Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) – Gewerkschaft 
Erziehung und Wissenschaft (GEW) – Institut Solidarische Moderne – 
Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) – Kirchlicher Dienst in der 
Arbeitswelt (KDA) – Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher 
Arbeitslosengruppen – Nationale Armutskonferenz (nak) – NaturFreunde 
Deutschlands – Netzwerk Steuergerechtigkeit – OWUS Dachverband e.V. –
OXFAM Deutschland – SoVD Sozialverband Deutschland – Sozialistische 
Jugend Deutschlands – Die Falken – ver.di – Vereinte 
Dienstleistungsgewerkschaft – Volkssolidarität Bundesverband – Weed –
Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung

Ein gutes und glückliches Neues Jahr 2017

Redaktion, Autoren und Verlag wünschen allen Lesern ein gutes Neues Jahr 2017 erfüllt mit Gesundheit, Liebe, Glück, Freude und Frieden.

oterapro media network

Andreas Klamm Media Productions

British Newsflash Magazine

Radio TV IBS Liberty

IBS TV Liberty

IBS Independent Broascasting Service Liberty

IFN International Family Network d734

MJB Mission News, ISSN 1999-8414

RPF Rundfunk- und Programmarbeitsgemeinschaft für Film, Funk und Fernsehen

Vorderpfalz aktuell – Magazin seit 1984

Stadtmagazin Ludwigshafen – Magazin seit 1984

radiotvinfo.org – Mediennetzwerk

Ludwigshafen am Rhein, 18. Februar 2017

verdi: CETA – Eine verpasste Chance für ein gutes Abkommen

verdi: CETA – Eine verpasste Chance für ein gutes Abkommen 

„Jetzt muss die EU-Kommission liefern“

Berlin. (mediap). 16.02.2017.  Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zeigte sich enttäuscht über die Zustimmung zum EU-Kanada-Abkommen im Europäischen Parlament am 15. Februar 2017.. „Das EU-Parlament hat mit dem Votum die unwiederbringliche Chance verpasst, sein entscheidendes politisches Gewicht für ein wirklich gutes Abkommen einzusetzen“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske nach der Zustimmung der Abgeordneten in Straßburg.

„Wir sind der Überzeugung, dass wir ein gutes Handelsabkommen mit Kanada brauchen“, sagte Bsirske. „Eine Politik des Wiedererstarkens von Protektionismus und Nationalismus in den USA, mit unabsehbaren 
Wirkungen auf Europa und seine Rechtspopulisten, hätte ein starkes Zeichen der EU für ein faires und soziales Abkommen erfordert. Eins, das bei der Gestaltung von offenen Märkten und freiem Handel den 
Kriterien einer fairen Globalisierung verpflichtet ist und so dazu beiträgt, das Vertrauen der Bürger und Bürgerinnen zu gewinnen“, so Bsirske. In der nun vorliegenden Form erfülle CETA aus Sicht von ver.di diese Gestaltungsanforderungen nicht ausreichend.

„Mit der Zustimmung verlässt sich das EU-Parlament ganz auf die politische Zusicherung der EU-Kommission beispielsweise bei Arbeitnehmer*innenrechten im Nachhinein noch nachbessern zu wollen“, sagte Bsirske zum Freihandelsabkommen mit Kanada. „Das Ganze ist mit der heißen Nadel gestrickt. Jetzt kann man nur hoffen und einfordern, dass die Kommission auch liefert!“ CETA muss als gemischtes Abkommen 
auch noch durch die nationalen Parlamente ratifiziert werden. „Wir werden auch diesen Prozess kritisch begleiten“, sagte Frank Bsirske.

Für ver.di bestehen weiterhin große Bedenken in einer Reihe von Punkten des CETA-Vertragstextes: Da wären die fortbestehende Privilegierung ausländischer Investoren, der nicht lückenlose Schutz der öffentlichen Daseinsvorsorge, die fehlende Sanktionierbarkeit von Verstößen gegen Arbeitnehmer*innenrechte, die mangelnde Absicherung des Vorsorgeprinzips und die unzureichende Garantie von Tariftreue im
öffentlichen Beschaffungswesen. Zudem gibt es einen offenkundigen Widerspruch zwischen dem eigentlichen CETA Vertragstext und dem begleitenden Auslegungsinstrument. „Wir sehen uns in unseren Bedenken
auch durch die kritischen Diskussionen im EU-Parlament bestärkt. Der Beschäftigungsausschuss des EU-Parlaments hat empfohlen, CETA nicht zuzustimmen“, so Bsirske. Problematisch bliebe auch, dass CETA mit 
der Zustimmung des EU-Parlamentes nun in weiten Teilen vorläufig angewendet werde, noch vor dem Votum des deutschen Bundestages und Bundesrates.